Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Länglich bis lanzettlich, ledrig, enden in einer langen Ranke, an deren Ende sich die Kanne bildet.
- Kannen: Bodenkannen bauchig mit breiten, gefransten Flügeln; Luftkannen schlanker, trichterförmig, oft hellgrün mit markanten roten oder purpurnen Flecken.
- Blüten: Zweihäusig; unscheinbare, rötlich-braune bis grünliche Blüten in langen, traubigen Blütenständen.
- Spross: Zylindrisch, kletternd, verholzt im Alter an der Basis.
Pflege
Substrat dauerfeucht halten, hohe Luftfeuchtigkeit gewährleisten
Keine herkömmliche Düngung über das Substrat. Nährstoffaufnahme erfolgt primär über gefangene Insekten in den Kannen.
Aquariumwasser-Düngung:Einige Tropfen ungesalzenes, sauberes Aquariumwasser stark verdünnt direkt in die Kannen geben. Niemals das Substrat düngen, da die Wurzeln extrem salzempfindlich sind und bei Nährstoffüberschuss absterben!- Kannenpflege: Abgestorbene, braune Kannen am Ansatz der Ranke mit einer sauberen Schere abschneiden.
- Rückschnitt: Zu lange, kahle Triebe können im Frühjahr eingekürzt werden, um einen buschigeren Neuaustrieb aus schlafenden Augen anzuregen.
- Hygiene: Stets desinfiziertes Werkzeug verwenden, um Pilzinfektionen an den Schnittstellen zu vermeiden.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA als ungiftig (Non-Toxic) für Katzen eingestuft.
Menschen: Ungiftig für den Menschen, jedoch nicht zum Verzehr geeignet.
Verwendung & Kultur
Kultur: In der viktorianischen Ära Europas galten Kannenpflanzen als ultimatives Statussymbol und wurden in den aufwendigen Gewächshäusern der Elite als exotische Kuriositäten kultiviert.
Verwendung: Anspruchsvolle Zierpflanze für beheizte Terrarien, feuchte Tropenfenster oder Warmhäuser.
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