Frangipani (Plumeria rubra)

Frangipani

Plumeria rubra

Ein tropischer Blütenzauber mit betörendem Duft. Laubabwerfender Strauch oder kleiner Baum; weitere Namen: Tempelbaum, Pagodenbaum.

Benötigt volle Sonne für eine optimale Blütenbildung; toleriert leichten Halbschatten, blüht dann aber weniger.
1/week
Mittel
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtBenötigt volle Sonne für eine optimale Blütenbildung; toleriert leichten Halbschatten, blüht dann aber weniger.
💧
GießenSubstrat zwischen den Wassergaben gut antrocknen lassen; Staunässe unbedingt vermeiden, da Wurzelfäule droht.
🌡️
TemperaturWärmeliebend, optimal 20–30 °C; nicht frosthart, im Winter bei 10–15 °C trocken überwintern.
🔍

Merkmale

  • Blätter: Länglich-elliptisch bis lanzettlich, 20–40 cm lang, ledrig, an den Zweigenden gehäuft; deutliche, helle Mittelrippe.
  • Blüten: In endständigen Trugdolden; 5 wachsartige, sich überlappende Kronblätter, stark duftend; Farben variieren (weiß, gelb, rosa, rot).
  • Spross: Dicke, fleischige Zweige, die bei Verletzung weißen Milchsaft absondern.
  • Borke: Glatt, gräulich-grün bis silbergrau.
🛠️

Pflege

Gießen

Regelmäßig, aber mäßig gießen

Düngen

Beginn der Düngung mit Austrieb. Während der Wachstumsphase alle 2 Wochen düngen; im Winter das Düngen komplett einstellen.

Bananenschalen-Tee:Bananenschalen zerkleinern, in Wasser einweichen und 24 Stunden ziehen lassen. Das Gießwasser fördert die Blütenbildung. Nur in der Wachstumszeit anwenden.
Schneiden
  • Formschnitt: Im späten Winter oder zeitigen Frühjahr vor dem Neuaustrieb schneiden, um die Verzweigung zu fördern.
  • Schutz: Beim Schneiden Handschuhe tragen, da der austretende Milchsaft hautreizend ist.
  • Stecklinge: Abgeschnittene Triebspitzen können nach mehrtägigem Abtrocknen der Schnittstelle als Stecklinge verwendet werden.
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: Gemäß ASPCA: Leichte Toxizität. Der Milchsaft kann Erbrechen, Durchfall und Hautreizungen hervorrufen.

Menschen: Der Milchsaft kann Hautreizungen verursachen. Verschlucken führt zu Magen-Darm-Beschwerden.

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Verwendung & Kultur

Kultur: In der westlichen Kultur oft mit tropischen Urlaubszielen (wie Hawaii) assoziiert, wo die Blüten traditionell für die Herstellung von Blumenkränzen (Leis) verwendet werden.

Verwendung: Beliebte Zierpflanze für Kübel und Wintergärten; die Blüten werden in der Parfümindustrie wegen ihres intensiven Duftes geschätzt.