Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Unpaarig gefiedert, 5–11 kleine, rundliche bis ovale Fiederblättchen, die an die Blätter der Bibernelle erinnern.
- Blüten: Einzeln stehend, einfach, meist reinweiß bis cremefarben, seltener zartrosa, 3–5 cm im Durchmesser, stark duftend.
- Spross: Dicht mit geraden, nadelartigen Stacheln und feinen Borsten besetzt.
- Früchte: Kugelige, auffällig schwarz-rote bis tiefschwarze Hagebutten, gekrönt von beständigen Kelchblättern.
Pflege
Bei extremer Trockenheit durchdringend gießen, sonst Regenwasser ausreichend
Eine leichte Gabe Kompost im zeitigen Frühjahr. Sehr genügsam, Überdüngung führt zu mastigem Wuchs und Krankheitsanfälligkeit.
Bananenschalen-Tee:Zerkleinerte Bananenschalen in Wasser einweichen und als Gießwasser nutzen, um die Blütenbildung im Frühjahr sanft zu unterstützen.- Auslichten: Alle 2–3 Jahre im späten Winter alte, vergreiste Triebe bodennah herausschneiden.
- Ausläufer: Unerwünschte Wurzelausläufer regelmäßig mit dem Spaten abstechen, da sie stark wuchert.
- Verblühtes: Nicht abschneiden, wenn im Herbst der Fruchtschmuck (schwarze Hagebutten) gewünscht ist.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA ungiftig für Katzen. Mechanische Verletzungen beim Kauen möglich.
Menschen: Ungiftig. Die Hagebutten sind essbar, jedoch können die feinen Härchen der Samen den Verdauungstrakt reizen. Vorsicht vor mechanischen Verletzungen durch die Stacheln.
Verwendung & Kultur
Kultur: In Schottland hat sie als "Scots Rose" eine lange Tradition und war im 19. Jahrhundert eine der beliebtesten Gartenpflanzen. Sie symbolisiert Widerstandskraft an den rauen europäischen Küsten.
Verwendung: Hervorragend zur Dünen- und Hangbefestigung (Erosionsschutz) sowie als undurchdringliche Vogelschutzhecke. Hagebutten können zu Marmelade verarbeitet werden.
PlantFun