Knöllchen-Steinbrech (Saxifraga granulata)

Knöllchen-Steinbrech

Saxifraga granulata

Eine zierliche, heimische Wiesenpflanze, die durch kleine Brutzwiebeln an der Stängelbasis auffällt und magere Standorte liebt.

Sonnig bis halbschattig; bevorzugt lichte Standorte auf Wiesen oder in Steingärten.
1/week
Einfach
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtSonnig bis halbschattig; bevorzugt lichte Standorte auf Wiesen oder in Steingärten.
💧
GießenSubstrat frisch bis mäßig trocken halten, Staunässe unbedingt vermeiden; im Sommer trockenheitsverträglich.
🌡️
TemperaturSehr frosthart (winterhart); optimales Wachstum bei kühlen bis gemäßigten Frühlingstemperaturen.
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Merkmale

  • Blätter: Grundständige Rosette, nierenförmig bis rundlich, grob gekerbt; Stängelblätter wechselständig und kleiner.
  • Blüten: Weiße, fünfzählige Blüten in lockeren, rispigen Blütenständen; Kronblätter 10–15 mm lang.
  • Spross/Wurzel: Auffällige, rötliche bis braune Knöllchen (Bulbillen) an der Basis und in den unteren Blattachseln, aufrecht wachsender, drüsig behaarter Stängel.
🛠️

Pflege

Gießen

Regelmäßig im Frühjahr, im Sommer nach dem Einziehen kaum noch gießen

Düngen

Sehr sparsam, nur bei extrem kargen Böden. Benötigt kaum Dünger; magere Standorte fördern die Blüte.

Eierschalen-Aufguss:Zerkleinerte Eierschalen in Wasser einweichen und damit gießen. Liefert leichten Kalk für den Boden, ohne zu überdüngen.
Schneiden
  • Verwelkte Blütenstände nach der Samenreife abschneiden.
  • Abgestorbene Blätter im Spätsommer entfernen, wenn die Pflanze einzieht.
  • Knöllchen im Boden belassen, da sie der vegetativen Vermehrung dienen.
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: Gemäß ASPCA für verwandte Saxifraga-Arten als ungiftig eingestuft.

Menschen: Ungiftig; historisch in der Volksmedizin genutzt.

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Verwendung & Kultur

Kultur: In Europa gilt sie als klassische Zeigerpflanze für artenreiche, ungedüngte Magerwiesen und steht in vielen Regionen unter Naturschutz.

Verwendung: Beliebte Zierpflanze für Steingärten, Trockenmauern und naturnahe Wildblumenwiesen.