Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Grundständige Rosette, nierenförmig bis rundlich, grob gekerbt; Stängelblätter wechselständig und kleiner.
- Blüten: Weiße, fünfzählige Blüten in lockeren, rispigen Blütenständen; Kronblätter 10–15 mm lang.
- Spross/Wurzel: Auffällige, rötliche bis braune Knöllchen (Bulbillen) an der Basis und in den unteren Blattachseln, aufrecht wachsender, drüsig behaarter Stängel.
Pflege
Regelmäßig im Frühjahr, im Sommer nach dem Einziehen kaum noch gießen
Sehr sparsam, nur bei extrem kargen Böden. Benötigt kaum Dünger; magere Standorte fördern die Blüte.
Eierschalen-Aufguss:Zerkleinerte Eierschalen in Wasser einweichen und damit gießen. Liefert leichten Kalk für den Boden, ohne zu überdüngen.- Verwelkte Blütenstände nach der Samenreife abschneiden.
- Abgestorbene Blätter im Spätsommer entfernen, wenn die Pflanze einzieht.
- Knöllchen im Boden belassen, da sie der vegetativen Vermehrung dienen.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA für verwandte Saxifraga-Arten als ungiftig eingestuft.
Menschen: Ungiftig; historisch in der Volksmedizin genutzt.
Verwendung & Kultur
Kultur: In Europa gilt sie als klassische Zeigerpflanze für artenreiche, ungedüngte Magerwiesen und steht in vielen Regionen unter Naturschutz.
Verwendung: Beliebte Zierpflanze für Steingärten, Trockenmauern und naturnahe Wildblumenwiesen.
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