Martens Moosfarn (Selaginella martensii)

Martens Moosfarn

Selaginella martensii

Ein faszinierender Moosfarn mit fächerartigen, frischgrünen Trieben, der einen Hauch von Urwald in den Raum bringt.

Helles Streulicht bis Halbschatten, direkte Mittagssonne zwingend vermeiden; sehr schattentolerant.
2/week
Mittel
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtHelles Streulicht bis Halbschatten, direkte Mittagssonne zwingend vermeiden; sehr schattentolerant.
💧
GießenSubstrat konstant leicht feucht halten, hohe Luftfeuchtigkeit ist essenziell, Staunässe jedoch vermeiden.
🌡️
TemperaturOptimal 18–25 °C; ganzjährig warm, nicht unter 15 °C fallen lassen, Zugluft vermeiden.
🔍

Merkmale

  • Triebe: Aufrecht bis kriechend, stark verzweigt, fächerartig strukturiert.
  • Blätter: Schuppenartig, winzig, in vier Reihen angeordnet, frischgrün, oft mit helleren Spitzen.
  • Wurzeln: Bildet oft blattlose Luftwurzeln (Rhizophoren) an den Verzweigungen, die nach unten wachsen.
  • Vermehrung: Bildet endständige Sporophyllstände (Ähren) zur Sporenbildung, besitzt keine echten Blüten.
🛠️

Pflege

Gießen

Substrat stets leicht feucht halten, regelmäßig mit kalkarmem Wasser besprühen.

Düngen

Sehr schwach dosiert düngen.. Nur in der Wachstumsphase sehr sparsam düngen.

Aquariumwasser:Unbehandeltes Aquariumwasser beim Wasserwechsel auffangen und direkt zum Gießen verwenden. Es ist sehr mild, salzarm und ideal für empfindliche Moosfarne.
Schneiden
  • Erhaltungsschnitt: Vertrocknete oder braune Triebe direkt an der Basis herausschneiden.
  • Formschnitt: Zu lange Triebe können leicht eingekürzt werden, um einen buschigen, kompakten Wuchs zu fördern.
  • Hygiene: Sauberes, scharfes Werkzeug verwenden, um Quetschungen der zarten Triebe zu vermeiden.
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: Gemäß ASPCA als ungiftig für Katzen eingestuft.

Menschen: Ungiftig für Menschen. Keine Hautreizungen bei normalem Kontakt bekannt.

📖

Verwendung & Kultur

Kultur: Wurde im 19. Jahrhundert in Europa populär, als die Erfindung des Wardschen Kastens (Wardian Case) die Kultivierung feuchtigkeitsliebender exotischer Farne in viktorianischen Haushalten ermöglichte.

Verwendung: Zimmerpflanze, ideal für Flaschengärten, Terrarien und feuchte Pflanzenvitrinen.