Allions Fransenhauswurz (Sempervivum globiferum subsp. allionii)

Allions Fransenhauswurz

Sempervivum globiferum subsp. allionii

Ein alpiner Überlebenskünstler in perfekter Rosettenform. Diese sukkulente Staude bildet dichte, hellgrüne Polster und trotzt extremen Wetterbedingungen im Hochgebirge; auch bekannt als Donarsbart.

Volle Sonne, verträgt keine Beschattung; benötigt helles Licht für einen kompakten Wuchs.
0.5/week
Anfänger
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtVolle Sonne, verträgt keine Beschattung; benötigt helles Licht für einen kompakten Wuchs.
💧
GießenSehr trockenheitstolerant; Substrat zwischen den Wassergaben komplett austrocknen lassen, Staunässe zwingend vermeiden.
🌡️
TemperaturAbsolut frosthart; optimal sind alpine, gut belüftete Bedingungen, im Winter vor übermäßiger Nässe schützen.
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Merkmale

  • Blätter: Hellgrüne, fleischige Rosettenblätter, oft mit leicht rötlichen Spitzen, drüsig behaart und am Rand bewimpert.
  • Blüten: Blassgelbe bis grünlich-gelbe, glockenförmige Blüten mit meist 6 Blütenblättern an einem beblätterten Stängel.
  • Wuchsform: Bildet dichte Polster durch kugelige Tochterrosetten (Kindel), die leicht abrollen und sich neu bewurzeln.
🛠️

Pflege

Gießen

Sparsam gießen, nur bei längerer Trockenheit durchdringend wässern

Düngen

Einmalig sehr schwach dosiert. Sehr geringer Nährstoffbedarf; im Frühjahr minimal unterstützen.

Eierschalen-Tee:Zerkleinerte Eierschalen in Wasser ziehen lassen und verdünnt gießen. Stärkt die Zellwände der Sukkulente und liefert wichtige Mineralien ohne Überdüngungsgefahr.
Schneiden
  • Verblühtes: Abgestorbene Blütenstände nach der Blüte an der Basis herausschneiden.
  • Rosetten: Abgestorbene Mutterrosetten (die nach der Blüte absterben) vorsichtig entfernen, um Platz für Kindel zu schaffen.
  • Pflege: Kein eigentlicher Rückschnitt der Blätter nötig.
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: Gemäß ASPCA als ungiftig (Non-Toxic) für Katzen eingestuft.

Menschen: Ungiftig für Menschen, reizt die Haut nicht.

📖

Verwendung & Kultur

Kultur: Hauswurzen wurden in Europa traditionell auf Dächer gepflanzt, da man glaubte, sie könnten als "Donarsbart" Blitzeinschläge abwehren und das Haus vor Feuer schützen.

Verwendung: Ideal für Steingärten, Trockenmauern, Dachbegrünung und Trogbepflanzung.