Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Schief herzförmig, 5–10 cm lang, zugespitzt, am Rand scharf gesägt; oberseits dunkelgrün, unterseits heller mit gelblich-weißen Haarbüscheln in den Nervenwinkeln.
- Blüten: In hängenden, trugdoldigen Blütenständen (meist 4–10 Blüten); gelblich-weiß, stark duftend; mit einem auffälligen, zungenförmigen, hellgrünen Hochblatt verwachsen.
- Früchte: Kugelige bis eiförmige, leicht rippige Nüsschen, filzig behaart.
- Borke: In der Jugend glatt und grau, später längsrissig und dunkelgrau bis braun; neigt stark zur Bildung von Stockausschlägen am Stammgrund.
Pflege
Bei anhaltender Trockenheit durchdringend wässern
Kompostgabe im Wurzelbereich bei jungen Bäumen. Ausgewachsene Bäume versorgen sich selbst; bei Neupflanzungen organischen Dünger einarbeiten.
Kompost-Mulch:Im Frühjahr eine Schicht reifen Gartenkompost im Traufbereich des Baumes verteilen. Dies fördert das Bodenleben und hält die Feuchtigkeit.- Formschnitt: In der Jugend zur Kronenerziehung möglich; sehr schnittverträglich (wird oft als Spalier- oder Kopfbaum gezogen).
- Stockausschläge: Die typischen Wassertriebe am Stammgrund sollten regelmäßig im Sommer oder späten Winter entfernt werden.
- Totholz: Abgestorbene oder reibende Äste im Spätwinter herausschneiden.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA als ungiftig (Non-Toxic) für Katzen eingestuft.
Menschen: Die Blüten werden traditionell für Tee verwendet und gelten als ungiftig.
Verwendung & Kultur
Kultur: Linden waren in vielen europäischen Dörfern der zentrale Versammlungs- und Gerichtsort (Gerichtslinde) sowie Mittelpunkt von Festen (Tanzlinde).
Verwendung: Beliebter Straßen- und Parkbaum; das weiche Holz wird gerne zum Schnitzen verwendet (z.B. für Skulpturen); die Blüten liefern wertvollen Nektar für Bienen (Lindenhonig) und werden als Heiltee (Lindenblütentee) bei Erkältungen genutzt.
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