Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Herzförmig bis rundlich, 5–10 cm lang, zugespitzt, am Rand scharf gesägt; oberseits dunkelgrün, unterseits heller mit rostbraunen Haarbüscheln in den Nervenwinkeln.
- Blüten: Hellgelb bis weißlich, in hängenden, trugdoldigen Blütenständen (meist 5–40 Blüten); stark duftend; mit einem auffälligen, zungenförmigen, hellgrünen Hochblatt verwachsen.
- Früchte: Kleine, kugelige, filzig behaarte Nüsschen ohne deutliche Rippen.
- Borke: Bei jungen Bäumen glatt und gräulich, im Alter längsrissig und dunkler werdend.
Pflege
Regelmäßig bei Trockenheit, besonders bei Jungbäumen
Kompostgabe im Wurzelbereich. Im Frühjahr reifen Kompost oder organischen Dünger leicht in die obere Erdschicht einarbeiten.
Kompost-Tee:Eine Handvoll reifen Kompost in einem Eimer Wasser (ca. 10 Liter) für 24 Stunden ziehen lassen, gelegentlich umrühren. Die Flüssigkeit zum Gießen von Jungbäumen verwenden, um das Bodenleben zu aktivieren.- Aufbauschnitt: Bei Jungbäumen Konkurrenztriebe entfernen, um einen durchgehenden Leittrieb zu fördern.
- Erhaltungsschnitt: Totes, krankes oder sich kreuzendes Holz im späten Winter oder frühen Frühjahr entfernen.
- Wurzelbrut: Eventuell auftretende Stockausschläge oder Wurzelbrut bodennah abschneiden.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA und allgemeinen toxikologischen Daten als ungiftig für Katzen eingestuft.
Menschen: Keine toxischen Wirkungen bekannt; Blüten werden oft für Teeaufgüsse verwendet.
Verwendung & Kultur
Kultur: Linden gelten in Europa traditionell als Bäume der Gemeinschaft und des Friedens, oft als Mittelpunkt von Dörfern (Dorflinde), auch wenn diese spezifische Art aus Asien stammt.
Verwendung: Beliebter Zier- und Alleebaum; hervorragende Bienenweide (Lindenhonig); Holz wird für Schnitzereien genutzt.
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