Behaarter Giftefeu (Toxicodendron pubescens)

Behaarter Giftefeu

Toxicodendron pubescens

Ihre Blätter enthalten giftiges Urushiol – schon leichter Kontakt reizt die Haut stark. Ausdauernder Strauch mit giftigen Sekreten; geläufig: Behaarter Giftefeu.

Halbschatten
1–2/week
Mittel
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtSonnige bis halbschattige Standorte bevorzugt; im Schatten wächst er dichter, behält aber seine Giftigkeit
💧
GießenRegelmäßig gießen, um den Boden leicht feucht zu halten; Staunässe unbedingt vermeiden, da dies Wurzelfäule verursacht
🌡️
TemperaturWinterhart bis -20 °C, verträgt warme Sommer bis 35 °C; im Winter keine zusätzliche Feuchtigkeit benötigt
🔍

Merkmale

  • Blätter: Dreifach gefiedert, behaart, im Herbst intensiv rot verfärbend
  • Blüten: Kleine, grünliche Blüten in traubigen Rispen
  • Früchte: Weiße, beerenartige Früchte, winterhart
🛠️

Pflege

Gießen

Regelmäßig gießen, um den Boden leicht feucht zu halten

Düngen

Einmal im Frühjahr mit langsam freisetzendem Dünger düngen. Düngen nur in der Wachstumszeit, übermäßige Düngung führt zu übermäßigem Wachstum und erhöhter Giftkonzentration

Kaffeesatz-Kompost:Vollständig kompostierten Kaffeesatz in den oberen Bodenschicht einarbeiten; bei der Handhabung unbedingt Handschuhe tragen, um Kontakt mit giftigen Sekreten zu vermeiden
Schneiden
  • Vergilbte oder abgestorbene Triebe im Frühjahr entfernen; Handschuhe unbedingt tragen
  • Formschnitt zur Regulierung der Wuchsform durchführen, um Überwuchs zu vermeiden
  • Alle Schnittreste sorgfältig entsorgen, um versehentlichen Kontakt zu verhindern
  • Keine Schnittvorgänge während der Blütezeit durchführen, um die Fruchtbildung nicht zu stören
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: ASPCA-konform: Sehr toxisch; Hautkontakt verursacht schwere Reizungen, Verschlucken führt zu Magen-Darm-Beschwerden und möglicher Organschädigung

Menschen: Enthält giftiges Urushiol, das nach Hautkontakt schwere Rötungen, Bläschen und intensiven Juckreiz verursacht; Einatmen von Rauch bei Verbrennung kann lebensbedrohliche Atemwegsreizungen auslösen

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Verwendung & Kultur

Kultur: N/A

Verwendung: Keine Ziernutzung wegen hoher Giftigkeit; dient in der Heimat als Nahrung für bestimmte vogelartige Fraßfeinde, die gegen das Gift resistent sind