Japanischer Wachsbaum (Toxicodendron succedaneum)

Japanischer Wachsbaum

Toxicodendron succedaneum

Ihre Harzdrüsen enthalten giftiges Urushiol – ein unsichtbares Risiko im Grünen. Sommergrüner Baum; geläufig: Japanischer Wachsbaum.

Volle Sonne
1–2/week
Mittel
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtVolle Sonne bis halbschatten; starke Schatten beeinträchtigen die Herbstfärbung und Wachsbildung
💧
GießenRegelmäßig gießen, Staunässe unbedingt vermeiden; im Winter die Bewässerung stark reduzieren
🌡️
TemperaturVerträgt leichte Frost bis -10 °C, optimale Wachstumstemperatur 15–25 °C
🔍

Merkmale

  • Blätter: Fiederblätter mit 7–13 ovalen, herzförmig gespitzten Blättchen, im Herbst leuchtend rot
  • Blüten: Kleine, grünliche Weißblüten in hängenden Rispen
  • Früchte: Kugelige, graubraune Früchte mit wachsartiger Oberfläche
🛠️

Pflege

Gießen

Regelmäßig gießen, Substrat feucht halten, Staunässe vermeiden

Düngen

Einmal im Frühjahr mit langsam freisetzendem Dünger düngen. Überdüngung vermeiden, da dies die Giftkonzentration erhöhen kann

Kaffeesatz-Kompostauszug:Nur vollständig kompostierten Kaffeesatz verwenden, 1:30 mit Wasser verdünnen, Rückstände entfernen, um Schädlinge zu vermeiden
Schneiden
  • Alte, kranke oder tote Zweige im späten Winter entfernen, um Luftzirkulation zu verbessern
  • Formschnitt zur Begrenzung der Größe im Frühjahr vor dem Austrieb durchführen
  • Verunreinigte oder vergilbte Blätter regelmäßig entfernen, um Krankheiten vorzubeugen
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: ASPCA: Hoch toxisch; Kontakt verursacht Hautreizungen, Verschlucken führt zu Magen-Darm-Beschwerden und Leberschäden

Menschen: Enthält giftiges Urushiol, das schwere Kontaktallergien mit Rötung, Blasenbildung und starkem Juckreiz verursacht; Einatmen von Rauch bei Verbrennung führt zu Atemwegsreizungen

📖

Verwendung & Kultur

Kultur: N/A

Verwendung: Früchte liefern Wachs zur Herstellung von Kerzen, Lacken und Kosmetika; giftige Eigenschaften schränken die Nutzung ein