Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Wedel: Sehr dünn, oft nur eine Zellschicht dick, durchscheinend hellgrün, gefiedert mit auffälliger, dunklerer Aderung.
- Rhizom: Kriechend, fadenförmig, oft dicht mit feinen, bräunlichen Haaren besetzt, klammert sich an Baumrinden.
- Sori: Sporenkapseln sitzen an den Rändern der Wedelabschnitte, röhren- oder trichterförmig mit einem haarartigen Receptaculum.
Pflege
Täglich besprühen oder dauerfeucht halten
Sehr schwach dosiert. Farne benötigen kaum Dünger; maximal ein Viertel der üblichen Dosis eines epiphytischen Düngers sprühen.
Aquariumwasser:Verdünntes Aquariumwasser (1:1 mit Regenwasser) liefert sehr milde Nährstoffe, die ideal für die empfindlichen Blätter von Hautfarnen sind. Keine festen Dünger verwenden.- Abgestorbene, braune Wedel vorsichtig mit einer feinen Schere an der Basis abschneiden.
- Das kriechende Rhizom beim Schnitt auf keinen Fall verletzen oder abreißen.
- Keine gesunden, grünen Teile entfernen, da die Pflanze sehr langsam wächst.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß allgemeinen Daten zu echten Farnen ungiftig für Katzen.
Menschen: Gilt als ungiftig, ist jedoch nicht zum Verzehr geeignet.
Verwendung & Kultur
Kultur: Während der viktorianischen Farn-Euphorie (Pteridomanie) in Großbritannien im 19. Jahrhundert wurden solche zarten Farne in speziellen "Wardian Cases" (frühen Terrarien) kultiviert, um sie vor der verschmutzten Londoner Luft zu schützen.
Verwendung: Wird heute fast ausschließlich von Spezialisten in kühlen, feuchten Vivarien oder Flaschengärten als epiphytische Zierpflanze gehalten.
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