Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Schwertförmig, starr, fleischig, graugrün, bis 1,5 m lang; meist ohne Randdornen, aber mit einem scharfen, dunkelbraunen Enddorn.
- Blüten: Rispenartiger, gewaltiger Blütenstand; Blüten 5–6 cm lang, grüngelb, stark duftend; bildet oft Bulbillen (Brutknospen) anstelle von Samen.
- Spross: Kurzer, dicker Stamm, der meist von den dichten, alten Blattrosetten verdeckt wird.
Pflege
Durchdringend gießen, dann komplett austrocknen lassen
Leichte Düngung zu Wachstumsbeginn. Während der Wachstumsphase alle 4 Wochen schwach dosiert düngen.
Bananenschalen-Tee:Getrocknete Bananenschalen in Wasser einweichen und verdünnt gießen; stärkt das Zellgewebe und die Widerstandskraft der Blätter.- Sicherheit: Beim Hantieren dicke Handschuhe tragen, um Verletzungen durch den scharfen Enddorn zu vermeiden.
- Pflegeschnitt: Nur vollständig vertrocknete, braune Blätter an der Basis der Rosette mit einem scharfen Messer abtrennen.
- Spitzen kappen: Bei Platzmangel oder Verletzungsgefahr (z. B. durch Haustiere/Kinder) kann der scharfe Enddorn vorsichtig abgeknipst werden.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA leicht giftig; Verzehr führt zu Magen-Darm-Reizungen.
Menschen: Der Pflanzensaft enthält Saponine und Calciumoxalatkristalle, die Hautreizungen verursachen können.
Verwendung & Kultur
Kultur: Sisal war im 19. und frühen 20. Jahrhundert eines der wichtigsten Handelsgüter für Tauwerk und Schiffstaue in der westlichen Seefahrt.
Verwendung: Weltweit bedeutende Faserpflanze (Sisal) für Seile, Teppiche, Taue und Kratzbäume; zudem architektonische Zierpflanze.
PlantFun