Seidenbaum (Albizia julibrissin)

Seidenbaum

Albizia julibrissin

Ein Hauch von Tropen im Garten – filigrane Blätter, die sich nachts schlafen legen, und rosarote Puderquasten-Blüten. Weiterer Name: Schlafbaum.

Liebt warme, vollsonnige und windgeschützte Standorte; benötigt viel Licht für eine reiche Blüte.
1/week
Mittel
🌱

Standort & Bedürfnisse

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LichtLiebt warme, vollsonnige und windgeschützte Standorte; benötigt viel Licht für eine reiche Blüte.
💧
GießenSubstrat mäßig feucht halten, gut durchlässiger Boden zwingend erforderlich; etablierte Bäume sind sehr trockenheitstolerant.
🌡️
TemperaturOptimal 20–30 °C; ältere Exemplare sind bedingt frosthart, junge Pflanzen benötigen in den ersten Jahren Winterschutz.
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Merkmale

  • Blätter: Doppelt gefiedert, farnartig, 20–45 cm lang; Fiederblättchen falten sich nachts oder bei Trockenheit zusammen (Schlafbewegung).
  • Blüten: Auffällige, rosafarbene bis hellrote Staubblätter, die wie Puderquasten aussehen; in dichten Köpfchen am Zweigende angeordnet.
  • Borke: Glatt, dunkelgrün bis graubraun, im Alter leicht rissig.
  • Früchte: Flache, hellbraune Hülsenfrüchte, 10–15 cm lang, die im Herbst reifen.
🛠️

Pflege

Gießen

Regelmäßig gießen, aber Staunässe strikt vermeiden

Düngen

Leichte Austriebsdüngung im späten Frühjahr. Im Freiland meist keine zusätzliche Düngung nötig; Kübelpflanzen mäßig versorgen.

Bananenschalen-Tee:Zerkleinerte Bananenschalen 24 Stunden in Wasser ziehen lassen und als Gießwasser verwenden; stärkt die Holzreife und Blütenbildung. Keine frischen Schalen auf die Erde legen, um Schimmel zu vermeiden.
Schneiden
  • Erhaltungsschnitt: Nur abgestorbene, kranke oder quer wachsende Äste im späten Winter entfernen.
  • Kronenaufbau: Bei jungen Bäumen den Leittrieb fördern, um eine schöne, schirmartige Krone zu erziehen.
  • Vorsicht: Verträgt keinen starken Rückschnitt ins alte Holz; die natürliche Wuchsform sollte erhalten bleiben.
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: Samen und Hülsen können aufgrund von Saponinen leichte Reizungen verursachen.

Menschen: Keine GHS-Einstufung; Pflanzenteile gelten als ungiftig, Verzehr großer Mengen roher Samen sollte dennoch vermieden werden.

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Verwendung & Kultur

Kultur: Wurde im 18. Jahrhundert vom italienischen Naturforscher Filippo degli Albizzi nach Europa gebracht und prägt heute als exotischer Zierbaum das mediterrane Flair vieler südeuropäischer Gärten.

Verwendung: Beliebter Solitärbaum für Gärten und Parks, hervorragende Bienen- und Schmetterlingsweide im Hochsommer.