Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Doppelt gefiedert, farnartig, 20–45 cm lang; Fiederblättchen falten sich nachts oder bei Trockenheit zusammen (Schlafbewegung).
- Blüten: Auffällige, rosafarbene bis hellrote Staubblätter, die wie Puderquasten aussehen; in dichten Köpfchen am Zweigende angeordnet.
- Borke: Glatt, dunkelgrün bis graubraun, im Alter leicht rissig.
- Früchte: Flache, hellbraune Hülsenfrüchte, 10–15 cm lang, die im Herbst reifen.
Pflege
Regelmäßig gießen, aber Staunässe strikt vermeiden
Leichte Austriebsdüngung im späten Frühjahr. Im Freiland meist keine zusätzliche Düngung nötig; Kübelpflanzen mäßig versorgen.
Bananenschalen-Tee:Zerkleinerte Bananenschalen 24 Stunden in Wasser ziehen lassen und als Gießwasser verwenden; stärkt die Holzreife und Blütenbildung. Keine frischen Schalen auf die Erde legen, um Schimmel zu vermeiden.- Erhaltungsschnitt: Nur abgestorbene, kranke oder quer wachsende Äste im späten Winter entfernen.
- Kronenaufbau: Bei jungen Bäumen den Leittrieb fördern, um eine schöne, schirmartige Krone zu erziehen.
- Vorsicht: Verträgt keinen starken Rückschnitt ins alte Holz; die natürliche Wuchsform sollte erhalten bleiben.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Samen und Hülsen können aufgrund von Saponinen leichte Reizungen verursachen.
Menschen: Keine GHS-Einstufung; Pflanzenteile gelten als ungiftig, Verzehr großer Mengen roher Samen sollte dennoch vermieden werden.
Verwendung & Kultur
Kultur: Wurde im 18. Jahrhundert vom italienischen Naturforscher Filippo degli Albizzi nach Europa gebracht und prägt heute als exotischer Zierbaum das mediterrane Flair vieler südeuropäischer Gärten.
Verwendung: Beliebter Solitärbaum für Gärten und Parks, hervorragende Bienen- und Schmetterlingsweide im Hochsommer.
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