Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Wechselständig, meist 3- bis 5-lappig, tief eingeschnitten, gesägter Rand; unterseits oft leicht behaart.
- Blüten: Unscheinbar, grünlich-weiß, in trugdoldigen Blütenständen, die den Blättern gegenüberstehen.
- Früchte: Erbsengroße Beeren, die im Reifeprozess spektakulär von Grün über Weiß, Rosa und Lila bis zu leuchtendem Türkisblau wechseln.
- Spross: Verholzende Kletterpflanze mit verzweigten Ranken ohne Haftscheiben; Rinde im Alter abblätternd.
Pflege
Regelmäßig gießen, Erde leicht feucht halten, Staunässe vermeiden.
Leichte Düngung beim Austrieb zur Unterstützung des Blattwachstums.. Zurückhaltend düngen, da die Pflanze ohnehin sehr starkwüchsig ist.
Bananenschalen-Tee:Zerkleinerte Bananenschalen in Wasser einweichen und 24 Stunden ziehen lassen. Das kaliumreiche Gießwasser stärkt die Fruchtbildung im Spätsommer. Reste auf dem Kompost entsorgen, um Gerüche zu vermeiden.- Rückschnitt: Im späten Winter oder zeitigen Frühjahr kräftig zurückschneiden, um das ausufernde Wachstum zu kontrollieren.
- Auslichten: Totholz und zu dicht stehende Triebe entfernen, um die Durchlüftung zu fördern.
- Sommerschnitt: Bei Bedarf können zu lange Ranken auch im Sommer eingekürzt werden, ohne der Pflanze zu schaden.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA und allgemeinen toxikologischen Daten ungiftig für Katzen.
Menschen: Gilt als ungiftig, die Beeren sind jedoch ungenießbar und wenig schmackhaft.
Verwendung & Kultur
Kultur: In europäischen Gärten wird sie als robuster Zierkletterer geschätzt, während sie in Teilen Nordamerikas aufgrund ihrer enormen Wuchskraft und leichten Verbreitung durch Vögel als invasiv gilt und oft kritisch betrachtet wird.
Verwendung: Hervorragend geeignet zur schnellen Begrünung von Pergolen, Zäunen, unansehnlichen Mauern und Rankgerüsten.
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