Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Gegenständig, ledrig, eiförmig bis elliptisch, 1,5–3 cm lang, oberseits dunkelgrün glänzend, unterseits heller, ganzrandig.
- Blüten: Unscheinbar, gelblich-grün, in achselständigen Knäueln, stark duftend, ohne Kronblätter.
- Borke: Graubraun, im Alter rissig und in kleinen Platten abblätternd.
- Spross: Junge Zweige sind vierkantig und fein behaart, später verholzend.
Pflege
Regelmäßig, aber mäßig gießen, Erde zwischenzeitlich antrocknen lassen
Organischen Langzeitdünger oder Kompost einarbeiten. Im Frühjahr und Frühsommer mäßig düngen.
Eierschalen-Kaffeesatz-Mix:Getrockneten Kaffeesatz mit fein zerstoßenen Eierschalen mischen und oberflächlich einarbeiten. Die Eierschalen puffern die Säure des Kaffeesatzes und liefern den vom Buchsbaum geliebten Kalk.- Formschnitt: Hauptschnitt im Frühsommer (Juni) nach dem ersten starken Austrieb durchführen.
- Nachschnitt: Ein zweiter, leichterer Schnitt kann im Spätsommer (August bis Anfang September) erfolgen.
- Wetter: Nur an bewölkten Tagen schneiden, um Sonnenbrand an den frisch freigelegten Blättern zu vermeiden.
- Hygiene: Werkzeuge nach dem Schnitt zwingend desinfizieren, um die Übertragung von Pilzkrankheiten (z. B. Cylindrocladium) zu verhindern.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA giftig. Führt zu schweren Magen-Darm-Beschwerden und neurologischen Ausfällen.
Menschen: Alle Pflanzenteile sind giftig, besonders Blätter und Rinde enthalten Alkaloide (wie Buxin).
Verwendung & Kultur
Kultur: In der europäischen Gartenkunst seit der Renaissance das klassische Formgehölz für Parterres und Labyrinthe; in der christlichen Symbolik steht er für Unsterblichkeit und ewiges Leben.
Verwendung: Klassische Heckenpflanze, Topiary (Formschnitt), Einfassung von Beeten. Das extrem harte, dichte Holz wird für Schachfiguren und Holzblasinstrumente verwendet.
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