Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Handförmig gefingert, meist 5–9 lanzettliche Fiederblättchen mit scharf gesägtem Rand; oberseits dunkelgrün und leicht rau.
- Blüten: Zweihäusig; männliche Blüten in lockeren, gelblich-grünen Rispen; weibliche Blüten in dichten, drüsenreichen Ähren mit auffälligen Narben.
- Spross: Aufrecht, gerillt, oft hohl im Alter und mit feinen, rauen Haaren besetzt.
Pflege
Regelmäßig und reichlich gießen, sobald die oberste Erdschicht trocken ist.
Stickstoffbetont düngen, um das Blatt- und Stängelwachstum zu fördern.. Wöchentlich in der Wachstumsphase
Bananenschalen-Tee:Bananenschalen zerkleinern, in Wasser 24 Stunden ziehen lassen. Verdünnt (1:5) gießen, um die Blütenentwicklung auf natürliche Weise zu stärken.- Topping: Den Haupttrieb in der vegetativen Phase kappen, um ein buschigeres Wachstum und mehr Seitentriebe zu fördern.
- Entlauben (Defoliation): Große, schattenspendende Sonnensegel im unteren Bereich entfernen, um die Luftzirkulation zu verbessern und Schimmel vorzubeugen.
- Ausgeizen (Lollipopping): Schwache Triebe im unteren Drittel entfernen, damit die Pflanze ihre Energie in die oberen Hauptblüten leitet.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA giftig: Verursacht Lethargie, Erbrechen, Koordinationsstörungen, Speichelfluss und in schweren Fällen Krampfanfälle oder Koma.
Menschen: Rohe Pflanzenteile sind kaum psychoaktiv, erhitzt oder extrahiert jedoch stark berauschend; kann Schwindel und Übelkeit auslösen.
Verwendung & Kultur
Kultur: In der westlichen Geschichte war Hanf eine der wichtigsten Pflanzen für die Seefahrt; Segeltuche und Takelagen bestanden jahrhundertelang aus den extrem reißfesten Hanffasern.
Verwendung: Fasergewinnung für Textilien und Papier, Samen als hochwertiges Nahrungsmittel und Öl, sowie medizinische Nutzung der Cannabinoide.
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