Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Wuchs: Säulenförmig, oft baumartig verzweigt, kräftige grüne bis bläuliche Triebe.
- Rippen: Deutlich ausgeprägt, meist 4 bis 10 Rippen je nach Art.
- Areolen und Dornen: Areolen filzig, tragen wenige bis viele, oft kräftige Dornen (manche Arten fast dornenlos).
- Blüten: Sehr groß, trichterförmig, weiß bis leicht rosa, öffnen sich nachts und verblühen oft schon am nächsten Morgen.
- Früchte: Fleischige, oft rote oder gelbe Beeren, bei vielen Arten essbar (z. B. "Pitaya").
Pflege
Durchdringend gießen, sobald die Erde komplett trocken ist.
Mit Beginn des Wachstums starten.. Während der Wachstumsphase einmal im Monat schwach dosiert düngen.
Bananenschalen-Tee:Bananenschalen in Wasser einweichen und das Gießwasser verdünnt anwenden. Fördert die Blütenbildung. Nur in der Wachstumsphase nutzen.- Rückschnitt: Normalerweise nicht nötig.
- Kürzen: Zu groß gewordene Triebe können im Frühjahr mit einem sauberen, scharfen Messer abgeschnitten werden.
- Stecklinge: Abgeschnittene Triebe mehrere Tage trocknen lassen und dann als Stecklinge in trockenes Substrat setzen.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA als ungiftig (Non-Toxic) für Katzen eingestuft. Verletzungsgefahr durch Dornen besteht.
Menschen: Keine toxischen Wirkungen bekannt; Früchte vieler Arten sind essbar. Vorsicht vor Verletzungen durch Dornen.
Verwendung & Kultur
Kultur: In der westlichen Zimmerpflanzenkultur sind Säulenkakteen ein Symbol für Wüstenromantik und pflegeleichte Exotik. Sie prägen oft das Bild des "Wilden Westens" in der Popkultur, auch wenn Cereus-Arten primär aus Südamerika stammen.
Verwendung: Zierpflanze, Heckenpflanze in tropischen Regionen, Obstlieferant (Cereus repandus/peruvianus).
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