Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Immergrün, elliptisch bis eiförmig, ledrig, glänzend dunkelgrün; schwach gesägter Rand; duften beim Zerreiben aromatisch nach Zitrone.
- Blüten: In kleinen Trauben oder einzeln; 4–5 weiße Petalen, außen oft zart purpurfarben überhaucht; starker, süßlicher Duft.
- Früchte: Oval bis länglich mit deutlicher Spitze; leuchtend gelbe, raue und dicke Schale; sehr saftiges, saures Fruchtfleisch; meist samenlos oder samenarm.
- Borke: Graubraun, leicht rissig im Alter; junge Triebe oft rötlich-violett; die Sorte 'Eureka' ist nahezu dornenlos.
Pflege
Reichlich, aber mit Bedacht
Beginn der Düngung. Während der Wachstumsphase stickstoff- und kaliumbetont düngen, auf Eisenversorgung achten.
Kaffeesatz-Dünger:Getrockneten Kaffeesatz leicht in die oberste Erdschicht einarbeiten. Fördert das von Zitruspflanzen bevorzugte leicht saure Milieu. Gut trocknen lassen, um Schimmel zu vermeiden.- Erhaltungsschnitt: Im späten Winter oder zeitigen Frühjahr vor dem Neuaustrieb zu dicht stehende oder sich kreuzende Äste auslichten.
- Wasserschosse: Steil nach oben wachsende, unfruchtbare Triebe (Wasserschosse) an der Basis oder am Stamm konsequent entfernen.
- Totholz: Abgestorbene oder kranke Zweige ganzjährig herausschneiden, um die Belüftung der Krone zu gewährleisten.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA giftig. Ätherische Öle (D-Limonen) und Psoralene in Blättern und Schalen können toxisch wirken.
Menschen: Die Frucht ist essbar und gesund. Pflanzensaft und ätherische Öle aus Schale/Blättern können jedoch in Verbindung mit Sonnenlicht Hautreizungen (Phytophotodermatitis) verursachen.
Verwendung & Kultur
Kultur: In der mediterranen und kalifornischen Kultur steht der Zitronenbaum für Frische, Sonne, Wohlstand und das unbeschwerte Leben des Südens.
Verwendung: Kulinarisch (Saft, Abrieb der Schale für Desserts und herzhafte Gerichte), Zierpflanze für Terrassen, Gewinnung ätherischer Öle.
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