Wiesen-Pippau (Crepis biennis)

Wiesen-Pippau

Crepis biennis

Ein leuchtender Bote des Frühsommers auf heimischen Wiesen. Zweijährige krautige Pflanze; weiterer Name: Zweijähriger Pippau.

Sonnig bis halbschattig; bevorzugt offene, helle Standorte.
1/week
Anfänger
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtSonnig bis halbschattig; bevorzugt offene, helle Standorte.
💧
GießenBoden mäßig feucht halten, verträgt vorübergehende Trockenheit, Staunässe vermeiden.
🌡️
TemperaturVöllig winterhart in Mitteleuropa; optimales Wachstum bei 15–25 °C.
🔍

Merkmale

  • Blätter: Grundblätter fiederspaltig bis schrotsägeförmig, Stängelblätter sitzend und mit pfeilförmigem Grund den Stängel umfassend.
  • Blüten: Ausschließlich gelbe Zungenblüten in 2–3 cm breiten Körbchen, die in lockeren, schirmförmigen Rispen stehen.
  • Stängel: Aufrecht, gerillt, oft rötlich überlaufen und im oberen Teil verzweigt.
  • Früchte: 10- bis 13-rippige Achänen mit reinweißem, weichem Pappus (Haarkrone).
🛠️

Pflege

Gießen

Mäßig gießen bei anhaltender Trockenheit

Düngen

Leichte Kompostgabe im Frühjahr. Im Freiland meist keine zusätzliche Düngung erforderlich.

Kaffeesatz-Dünger:Getrockneten Kaffeesatz leicht in die oberste Erdschicht einarbeiten. Fördert das Blattwachstum und lockert den Boden. Nur bei Topfkultur oder sehr kargen Böden anwenden.
Schneiden
  • Rückschnitt: Nach der Blüte bodennah abschneiden, um unkontrollierte Selbstaussaat zu verhindern.
  • Pflege: Verwelkte Blätter im späten Herbst entfernen.
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: Gemäß ASPCA und allgemeinen toxikologischen Daten ungiftig für Katzen.

Menschen: Ungiftig. Junge Blätter sind in geringen Mengen essbar.

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Verwendung & Kultur

Kultur: Typische Begleitpflanze der traditionellen europäischen Heuwiesen und ein wichtiger Bestandteil der heimischen Flora.

Verwendung: Beliebt in naturnahen Gärten und Wildblumenwiesen; wertvolle Bienen- und Schwebfliegenweide.