Kleinköpfiger Pippau (Crepis capillaris)

Kleinköpfiger Pippau

Crepis capillaris

Eine zierliche, gelb blühende Wiesenpflanze, die mit ihren löwenzahnähnlichen Blütenköpfen Insekten anlockt; im Englischen als "Smooth hawksbeard" bekannt.

Volle Sonne bis Halbschatten bevorzugt; sehr lichtbedürftig.
1/week
Anfänger
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtVolle Sonne bis Halbschatten bevorzugt; sehr lichtbedürftig.
💧
GießenMäßig trocken bis frisch, anpassungsfähig; Substrat zwischen den Wassergaben antrocknen lassen.
🌡️
TemperaturWinterhart in gemäßigten Breiten; wächst optimal bei 15–25 °C.
🔍

Merkmale

  • Blätter: Grundblätter rosettenartig, buchtig gezähnt bis fiederspaltig, kahl oder fast kahl; Stängelblätter pfeilförmig stängelumfassend.
  • Blüten: Zahlreiche kleine, gelbe Blütenköpfchen (10-15 mm Durchmesser) in lockeren Rispen; ausschließlich Zungenblüten.
  • Stängel: Aufrecht, oft stark verzweigt, kahl oder nur spärlich behaart.
🛠️

Pflege

Gießen

Mäßig gießen, Boden darf antrocknen

Düngen

Nicht zwingend erforderlich. Sehr genügsam, im Freiland meist keine Düngung nötig.

Brennnesseljauche:Brennnesseln in Wasser ansetzen, 1-2 Wochen gären lassen, 1:10 verdünnt gießen. Geruchsbildung beachten.
Schneiden
  • Verblühtes entfernen, um unkontrollierte Selbstaussaat zu verhindern.
  • Bodennaher Rückschnitt im Spätherbst nach dem Absterben der oberirdischen Teile.
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: Keine toxischen Wirkungen bekannt (gemäß allgemeinen Daten zu Crepis-Arten).

Menschen: Ungiftig, junge Blätter sind in kleinen Mengen essbar.

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Verwendung & Kultur

Kultur: Oft als "Unkraut" betrachtet, jedoch ein wertvoller Nektar- und Pollenspender für Wildbienen und Schwebfliegen in der europäischen Kulturlandschaft.

Verwendung: Junge, zarte Blätter können vor der Blüte in Wildkräutersalaten verwendet werden.