Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Fein gefiedert, tief geschlitzt mit fast fadenförmigen Zipfeln, wechselständig angeordnet.
- Blüten: Zygomorph, leuchtend blau bis violett, mit einem charakteristischen, 1–2 cm langen, nach hinten gerichteten Sporn, in lockeren Trauben.
- Spross: Aufrecht, sparrig verzweigt, oft leicht behaart.
- Früchte: Kahle Balgfrüchte mit zahlreichen schwarzen Samen.
Pflege
Regelmäßig gießen, wenn die oberste Erdschicht trocken ist
Zur Pflanzung leichten organischen Dünger einarbeiten. Sparsam düngen
Bananenschalentee:Zerkleinerte Bananenschalen in Wasser ziehen lassen und verdünnt gießen, fördert die Blütenbildung. Keine frischen Reste auf die Erde legen, um Schimmel zu vermeiden.- Verblühte Blütenstände regelmäßig entfernen (Deadheading), um eine Nachblüte anzuregen.
- Nach der Hauptblüte kann ein leichter Rückschnitt erfolgen.
- Im späten Herbst die abgestorbenen Pflanzenreste komplett entfernen.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA stark giftig; führt zu schweren neuromuskulären und gastrointestinalen Symptomen.
Menschen: Stark giftig in allen Pflanzenteilen, besonders in den Samen, aufgrund von Diterpen-Alkaloiden (z. B. Delphinin).
Verwendung & Kultur
Kultur: In der europäischen Volksmedizin und im Aberglauben galt der Rittersporn als Schutzpflanze gegen Hexen und böse Geister.
Verwendung: Beliebte Zierpflanze für Bauerngärten, hervorragende Schnittblume und wichtige Bienenweide.
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