Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Immergrün, unpaarig gefiedert, ledrig, oberseits dunkelgrün und glänzend, unterseits oft leicht behaart.
- Blüten: Dichte, hängende Trauben aus violetten bis purpurroten Schmetterlingsblüten; verströmen einen intensiven, süßlichen Duft, der oft an Traubensaft erinnert.
- Früchte: Harte, silbrig-graue, behaarte Hülsenfrüchte, die extrem harte, leuchtend rote Samen enthalten.
- Borke: Dunkelgrau bis braun, im Alter rissig werdend.
Pflege
Erde tiefgründig wässern, dann fast vollständig austrocknen lassen
Einmalig zu Beginn des Austriebs. Sehr sparsam düngen, da die Pflanze an nährstoffarme Böden angepasst ist.
Bananenschalen-Tee:Getrocknete Bananenschalen in Wasser einlegen und ziehen lassen. Das kaliumreiche Wasser fördert die Blütenbildung. Nur in der Wachstumsphase anwenden und gut verdünnen.- Zeitpunkt: Direkt nach der Blüte im späten Frühjahr schneiden.
- Formschnitt: Nur leicht in Form bringen, da die Pflanze langsam wächst.
- Vorsicht: Blütenknospen für das nächste Jahr bilden sich früh am alten Holz; ein später Rückschnitt entfernt die zukünftigen Blüten.
- Auslichten: Abgestorbene oder sich kreuzende Äste an der Basis entfernen, um die Luftzirkulation zu verbessern.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA hochgiftig. Aufnahme führt zu schweren neurologischen und gastrointestinalen Symptomen.
Menschen: Alle Pflanzenteile, insbesondere die leuchtend roten Samen, enthalten stark giftige Chinolizidinalkaloide (wie Cytisin). Das Kauen und Verschlucken der Samen kann lebensgefährlich sein.
Verwendung & Kultur
Kultur: Die auffälligen roten Samen verwandter Arten wurden historisch von indigenen Völkern Nordamerikas für zeremonielle Zwecke und als Schmuck verwendet, obwohl sie extrem giftig sind.
Verwendung: Beliebter Zierstrauch in trockenheitsresistenten Gärten (Xeriscaping), oft als Solitärpflanze oder informelle Hecke gepflanzt.
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