Wiesen-Storchschnabel (Geranium pratense)

Wiesen-Storchschnabel

Geranium pratense

Eine robuste, heimische Wildstaude mit leuchtenden, schalenförmigen Blüten. Beliebt bei Bienen und Schmetterlingen im naturnahen Garten.

Bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte; verträgt direkte Sonne bei ausreichender Bodenfeuchte gut.
2/week
Einfach
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Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtBevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte; verträgt direkte Sonne bei ausreichender Bodenfeuchte gut.
💧
GießenSubstrat mäßig feucht halten, kurze Trockenphasen werden toleriert, Staunässe zwingend vermeiden.
🌡️
TemperaturSehr frosthart (winterhart); optimales Wachstum bei 15–25 °C.
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Merkmale

  • Blätter: Tief handförmig geteilt, 7- bis 9-spaltig, grob gezähnt, sommergrün, oft mit schöner Herbstfärbung.
  • Blüten: Schalenförmig, meist leuchtend blauviolett, seltener weiß, mit rötlichen Adern, 5 freie Petalen.
  • Frucht: Schnabelartige Spaltfrucht, die die Samen bei Reife durch einen Austrocknungsmechanismus wegschleudert.
  • Stängel: Aufrecht, drüsig behaart, oft rötlich überlaufen und verzweigt.
🛠️

Pflege

Gießen

Regelmäßig gießen, oberste Erdschicht zwischen den Wassergaben antrocknen lassen

Düngen

Leichte Kompostgabe oder organischer Dünger beim Austrieb. Im Freiland meist keine regelmäßige Düngung erforderlich.

Bananenschalen-Dünger:Getrocknete Bananenschalen zerkleinern und flach in die Erde rund um die Pflanze einarbeiten. Fördert die Blütenbildung und stärkt das Gewebe. Keine frischen Schalen verwenden, um Schimmel zu vermeiden.
Schneiden
  • Ein Rückschnitt (Remontierschnitt) direkt nach der Hauptblüte fördert oft eine zweite Blüte im Spätsommer.
  • Verwelkte und unansehnliche Blätter im Spätherbst oder zeitigen Frühjahr bodennah abschneiden.
  • Zur Verjüngung kann die Staude alle paar Jahre im Frühjahr geteilt werden.
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: Echte Geranium-Arten (Storchschnabel) gelten als ungiftig für Katzen (im Gegensatz zu Pelargonien).

Menschen: Gilt als ungiftig; wird historisch teils in der Volksmedizin genutzt.

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Verwendung & Kultur

Kultur: In der europäischen Volksmedizin und im traditionellen Bauerngarten hat der Storchschnabel eine lange Geschichte, oft geschätzt für seine adstringierende Wirkung durch den hohen Gerbstoffgehalt.

Verwendung: Hervorragende Zierstaude für naturnahe Gärten, Staudenbeete, Gehölzränder und als wertvolle Bienenweide.