Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Tief handförmig geteilt, 7- bis 9-spaltig, grob gezähnt, sommergrün, oft mit schöner Herbstfärbung.
- Blüten: Schalenförmig, meist leuchtend blauviolett, seltener weiß, mit rötlichen Adern, 5 freie Petalen.
- Frucht: Schnabelartige Spaltfrucht, die die Samen bei Reife durch einen Austrocknungsmechanismus wegschleudert.
- Stängel: Aufrecht, drüsig behaart, oft rötlich überlaufen und verzweigt.
Pflege
Regelmäßig gießen, oberste Erdschicht zwischen den Wassergaben antrocknen lassen
Leichte Kompostgabe oder organischer Dünger beim Austrieb. Im Freiland meist keine regelmäßige Düngung erforderlich.
Bananenschalen-Dünger:Getrocknete Bananenschalen zerkleinern und flach in die Erde rund um die Pflanze einarbeiten. Fördert die Blütenbildung und stärkt das Gewebe. Keine frischen Schalen verwenden, um Schimmel zu vermeiden.- Ein Rückschnitt (Remontierschnitt) direkt nach der Hauptblüte fördert oft eine zweite Blüte im Spätsommer.
- Verwelkte und unansehnliche Blätter im Spätherbst oder zeitigen Frühjahr bodennah abschneiden.
- Zur Verjüngung kann die Staude alle paar Jahre im Frühjahr geteilt werden.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Echte Geranium-Arten (Storchschnabel) gelten als ungiftig für Katzen (im Gegensatz zu Pelargonien).
Menschen: Gilt als ungiftig; wird historisch teils in der Volksmedizin genutzt.
Verwendung & Kultur
Kultur: In der europäischen Volksmedizin und im traditionellen Bauerngarten hat der Storchschnabel eine lange Geschichte, oft geschätzt für seine adstringierende Wirkung durch den hohen Gerbstoffgehalt.
Verwendung: Hervorragende Zierstaude für naturnahe Gärten, Staudenbeete, Gehölzränder und als wertvolle Bienenweide.
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