Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Meist immergrün, handförmig geteilt oder gefingert, ledrig, dunkelgrün, oft mit gezähntem Rand.
- Blüten: Schalenförmig, 5 auffällige, petaloide Kelchblätter (weiß, rosa, purpur, grünlich oder gepunktet); eigentliche Kronblätter zu röhrenförmigen Nektarien umgebildet; zahlreiche Staubblätter.
- Spross/Wurzel: Kräftiges, oft schwarzes Rhizom mit fleischigen Wurzeln; aufrechte, teils beblätterte Blütenstängel.
Pflege
Mäßig gießen, bei längerer Trockenheit durchdringend wässern
Nach der Blüte organisch düngen. Im zeitigen Frühjahr und Spätsommer leicht düngen.
Eierschalen-Kaffeesatz-Mix:Zerkleinerte Eierschalen (für den Kalkbedarf) und eine kleine Menge Kaffeesatz mischen und leicht in den Boden einarbeiten. Fördert die Kalkversorgung und Bodenstruktur.- Laubschnitt: Altes, unansehnliches oder fleckiges Laub im späten Herbst oder kurz vor der Blüte bodennah abschneiden, um Pilzkrankheiten (Schwarzfleckenkrankheit) vorzubeugen und die Blüten besser zur Geltung zu bringen.
- Ausputzen: Verblühtes mitsamt Stiel entfernen, falls keine Selbstaussaat erwünscht ist.
- Schutz: Beim Schnitt unbedingt Handschuhe tragen, da der Pflanzensaft starke Hautreizungen verursachen kann.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Stark giftig gemäß ASPCA. Führt zu schweren gastrointestinalen und systemischen Beschwerden.
Menschen: Alle Pflanzenteile sind stark giftig, besonders das Rhizom. Enthält Herzglykoside (Hellebrin) und Ranunculin.
Verwendung & Kultur
Kultur: Gilt im westlichen Kulturraum als Symbol der Hoffnung und des Wunders, da sie mitten im Eis und Schnee des Winters blüht. Sie ist eng mit weihnachtlichen Traditionen und der Geburt Christi assoziiert.
Verwendung: Beliebte Zierstaude für winterliche Gärten, zur Unterbepflanzung von laubabwerfenden Gehölzen und für schattige Rabatten.
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