Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Fußförmig geteilt, derb und ledrig, dunkelgrün, meist immergrün; am Rand leicht gezähnt.
- Blüten: Große, schalenförmige Einzelblüten (5–8 cm); die fünf weißen bis zartrosafarbenen Schauapparate sind umgewandelte Kelchblätter; eigentliche Kronblätter sind zu röhrenförmigen Nektarien umgebildet; zahlreiche gelbe Staubblätter.
- Wurzel: Kräftiges, schwärzliches Rhizom (daher der Name "Schwarze Nieswurz").
Pflege
Mäßig gießen, Boden nicht komplett austrocknen lassen
Nach der Blüte leicht düngen, um den Blattaustrieb zu fördern. Im zeitigen Frühjahr organisch düngen.
Eierschalen-Kaffeesatz-Mix:Zerkleinerte, getrocknete Eierschalen (liefern den benötigten Kalk) mit einer kleinen Menge Kaffeesatz mischen und im Frühjahr leicht in die oberste Erdschicht einarbeiten.- Laubschnitt: Altes, unansehnliches oder fleckiges Laub im späten Herbst oder kurz vor der Blüte bodennah abschneiden, um die Blüten besser zur Geltung zu bringen und Pilzkrankheiten (Schwarzfleckenkrankheit) vorzubeugen.
- Verblühtes: Nach der Blüte die Samenstände entfernen, sofern keine Selbstaussaat gewünscht ist.
- Schutz: Beim Schneiden unbedingt Handschuhe tragen, da der Pflanzensaft Hautreizungen verursachen kann.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA stark giftig; kann zu schweren gastrointestinalen und kardialen Symptomen führen.
Menschen: Stark giftig in allen Pflanzenteilen (besonders im Rhizom) durch Herzglykoside (Helleborin) und Saponine.
Verwendung & Kultur
Kultur: In der christlichen Tradition gilt sie als Symbol der Hoffnung und der Geburt Christi, da sie der Legende nach aus den Tränen eines armen Hirtenmädchens auf dem Weg nach Bethlehem entsprang.
Verwendung: Beliebte Zierpflanze für winterliche Gärten, Gehölzränder und als traditionelle Grabbepflanzung.
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