Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Grundständig, mehrfach gefiedert, mit schmalen, oft leicht gerandeten Abschnitten, graugrün.
- Blüten: Kleine, gelbe bis grünlich-gelbe Blüten, angeordnet in zusammengesetzten Dolden ohne auffällige Hüllblätter.
- Früchte: Ovale bis längliche Doppelachänen mit deutlichen, oft verdickten oder geflügelten Seitenrippen (daher "marginatum").
- Wurzel: Kräftige, tief reichende Pfahlwurzel, die als Speicherorgan dient.
Pflege
Mäßig im Frühjahr während des Wachstums, im Sommer nach der Blüte fast komplett einstellen
Einmalig zu Beginn des Austriebs. Sehr genügsam; Düngung ist in der Regel nicht erforderlich.
Bananenschalen-Tee:Bananenschale 24 Stunden in Wasser ziehen lassen, 1:1 verdünnt im Frühjahr gießen, um die Wurzelbildung zu unterstützen.- Verwelkte Blütenstände nach der Samenreife abschneiden, falls keine Selbstaussaat erwünscht ist.
- Abgestorbene Blätter im Spätsommer oder Herbst entfernen.
- Kein Rückschnitt ins lebende Gewebe erforderlich.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA sind keine toxischen Effekte für Katzen dokumentiert.
Menschen: Keine nennenswerte Toxizität bekannt; viele Lomatium-Arten wurden historisch als Nahrungsquelle genutzt, jedoch besteht Verwechslungsgefahr mit hochgiftigen Doldenblütlern (z. B. Schierling).
Verwendung & Kultur
Kultur: In Nordamerika haben verschiedene Lomatium-Arten eine lange Tradition als wichtige Nahrungs- und Heilpflanzen der indigenen Völker, oft als "Biscuitroot" bezeichnet.
Verwendung: Gelegentlich in spezialisierten Steingärten oder Präriepflanzungen kultiviert.
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