Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Gegenständig, eiförmig bis elliptisch, bläulich-grün bereift; die obersten ein bis zwei Blattpaare unter den Blütenständen sind an der Basis tellerförmig miteinander verwachsen.
- Blüten: Röhrenförmig, zweilippig, gelblich-weiß bis rötlich überlaufen, in endständigen Quirlen angeordnet; verströmen besonders abends einen starken, süßlichen Duft.
- Früchte: Orangerote bis korallenrote, erbsengroße Beeren im Spätsommer.
- Spross: Rechtswindende, verholzende Triebe; ältere Äste mit hellbrauner, sich in Streifen ablösender Borke.
Pflege
Regelmäßig und durchdringend gießen
Kompost oder organischen Langzeitdünger einarbeiten. Im Frühjahr kräftig düngen, ab August die Düngung einstellen, damit das Holz vor dem Winter ausreifen kann.
Bananenschalen-Tee:Zerkleinerte Bananenschalen 24 Stunden in Wasser ziehen lassen und als Gießwasser verwenden; fördert die Blütenbildung und stärkt die Pflanze.- Nach der Blüte zu lange oder störende Triebe einkürzen.
- Alle 2–3 Jahre alte, stark verholzte Triebe bodennah entfernen (Auslichtungsschnitt), um ein Verkahlen der Pflanze von unten zu verhindern.
- Totholz und schwache Triebe im zeitigen Frühjahr (vor dem Austrieb) herausschneiden.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Verzehr von Pflanzenteilen, insbesondere Beeren, kann zu leichten Magen-Darm-Beschwerden führen.
Menschen: Beeren und Blätter sind schwach giftig und enthalten Saponine sowie andere Reizstoffe.
Verwendung & Kultur
Kultur: Gilt in der westlichen Kultur als Symbol für treue Liebe und unzertrennliche Verbundenheit, da sich die Triebe eng und dauerhaft um ihre Stütze winden.
Verwendung: Ideal zur Begrünung von Pergolen, Zäunen, Rankgittern, Hauswänden und als Duftpflanze in der Nähe von Sitzplätzen.
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