Gartengeißblatt (Lonicera caprifolium)

Gartengeißblatt

Lonicera caprifolium

Ein stark duftender, sommergrüner Kletterstrauch, der mit seinen verwachsenen Blättern und abendlichem Blütenduft verzaubert; auch bekannt als Jelängerjelieber.

Halbschatten bis Sonne; der Wurzelbereich sollte idealerweise beschattet sein (kühler Fuß), während die Triebe zum Licht wachsen.
2/week
Einfach
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Standort & Bedürfnisse

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LichtHalbschatten bis Sonne; der Wurzelbereich sollte idealerweise beschattet sein (kühler Fuß), während die Triebe zum Licht wachsen.
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GießenSubstrat gleichmäßig feucht halten, Staunässe und langanhaltende Trockenheit unbedingt vermeiden.
🌡️
TemperaturSehr gut winterhart; bevorzugt gemäßigte Sommer, optimal 15–25 °C.
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Merkmale

  • Blätter: Gegenständig, eiförmig bis elliptisch, bläulich-grün bereift; die obersten ein bis zwei Blattpaare unter den Blütenständen sind an der Basis tellerförmig miteinander verwachsen.
  • Blüten: Röhrenförmig, zweilippig, gelblich-weiß bis rötlich überlaufen, in endständigen Quirlen angeordnet; verströmen besonders abends einen starken, süßlichen Duft.
  • Früchte: Orangerote bis korallenrote, erbsengroße Beeren im Spätsommer.
  • Spross: Rechtswindende, verholzende Triebe; ältere Äste mit hellbrauner, sich in Streifen ablösender Borke.
🛠️

Pflege

Gießen

Regelmäßig und durchdringend gießen

Düngen

Kompost oder organischen Langzeitdünger einarbeiten. Im Frühjahr kräftig düngen, ab August die Düngung einstellen, damit das Holz vor dem Winter ausreifen kann.

Bananenschalen-Tee:Zerkleinerte Bananenschalen 24 Stunden in Wasser ziehen lassen und als Gießwasser verwenden; fördert die Blütenbildung und stärkt die Pflanze.
Schneiden
  • Nach der Blüte zu lange oder störende Triebe einkürzen.
  • Alle 2–3 Jahre alte, stark verholzte Triebe bodennah entfernen (Auslichtungsschnitt), um ein Verkahlen der Pflanze von unten zu verhindern.
  • Totholz und schwache Triebe im zeitigen Frühjahr (vor dem Austrieb) herausschneiden.
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: Verzehr von Pflanzenteilen, insbesondere Beeren, kann zu leichten Magen-Darm-Beschwerden führen.

Menschen: Beeren und Blätter sind schwach giftig und enthalten Saponine sowie andere Reizstoffe.

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Verwendung & Kultur

Kultur: Gilt in der westlichen Kultur als Symbol für treue Liebe und unzertrennliche Verbundenheit, da sich die Triebe eng und dauerhaft um ihre Stütze winden.

Verwendung: Ideal zur Begrünung von Pergolen, Zäunen, Rankgittern, Hauswänden und als Duftpflanze in der Nähe von Sitzplätzen.