Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Lanzettlich bis eiförmig, graugrün, 2–6 cm lang, ganzrandig.
- Blüten: Trichterförmig, violett bis purpurfarben, einzeln oder in kleinen Büscheln in den Blattachseln.
- Früchte: Längliche, leuchtend orangerote Beeren.
- Spross: Rutenförmig, oft überhängend, hellgraue Rinde, meist mit Dornen besetzt.
Pflege
Regelmäßig, aber mäßig gießen
Organischer Langzeitdünger beim Austrieb. Im späten Sommer Düngung einstellen, um das Aushärten der Triebe zu fördern.
Bananenschalen-Tee:Zerkleinerte Bananenschalen in Wasser ziehen lassen und verdünnt gießen; fördert die Fruchtbildung. Keine frischen Schalen direkt an die Wurzeln geben.- Auslichtungsschnitt: Im späten Winter (Februar/März) alte, abgetragene Ruten bodennah entfernen.
- Fruchtholzförderung: Zu lange Peitschen einkürzen, um die Verzweigung anzuregen.
- Wurzelausläufer: Regelmäßig abstechen, da der Strauch stark wuchert.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Verzehr von Blättern oder unreifen Pflanzenteilen kann zu leichten Magen-Darm-Beschwerden führen.
Menschen: Reife Früchte sind essbar und ungiftig. Blätter und unreife Früchte enthalten geringe Mengen an Alkaloiden, die bei übermäßigem Verzehr leicht reizend wirken können.
Verwendung & Kultur
Kultur: In Europa und Nordamerika als robustes Vogelschutzgehölz und zunehmend als Superfood-Pflanze in Hausgärten geschätzt.
Verwendung: Zierstrauch, Heckenpflanze, Bienenweide, Vogelnährgehölz; reife Beeren zum Verzehr.
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