Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Meist fleischig, ledrig, ganzrandig mit paralleler Nervatur; oft zweizeilig angeordnet.
- Blüten: Zygomorph (spiegelsymmetrisch), mit auffälliger Lippe (Labellum) und verwachsener Säule (Gynostemium).
- Wurzeln: Bei epiphytischen Arten oft dicke Luftwurzeln mit schwammigem Velamen radicum zur Wasseraufnahme.
Pflege
Durchdringend gießen oder tauchen, gut abtropfen lassen
Regelmäßig mit Orchideendünger. Während der Wachstumsphase alle zwei Wochen schwach dosiert düngen.
Bananenschalen-Tee:Getrocknete Bananenschalen in Wasser ziehen lassen, verdünnt gießen. Fördert die Blütenbildung. Salzgehalt gering halten und nicht zu oft anwenden.- Verblühte Stängel je nach Art (z. B. Phalaenopsis) über dem dritten Knoten abschneiden oder komplett entfernen, wenn sie braun werden.
- Vertrocknete oder verfaulte (matschige) Wurzeln beim Umtopfen mit sterilem Werkzeug entfernen.
- Gelbe, alte Blätter von selbst abfallen lassen, nicht gewaltsam abreißen.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA sind die meisten gängigen Orchideen (wie Phalaenopsis) ungiftig.
Menschen: In der Regel ungiftig; Vanille stammt sogar aus einer Orchideenart.
Verwendung & Kultur
Kultur: Im viktorianischen Europa lösten sie das "Orchideenfieber" (Orchidelirium) aus und gelten als Symbol für Luxus, seltene Schönheit und Liebe.
Verwendung: Beliebte Zimmerpflanze, Schnittblume; Vanilla planifolia wird zur Gewürzgewinnung genutzt.
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