Stinkmorchel (Phallus impudicus)

Stinkmorchel

Phallus impudicus

Sein fauliger Geruch lockt Fliegen zur Sporenverbreitung – ein wichtiger Abbaupilz im Wald. Einjähriger Pilz; geläufig: Stinkmorchel.

Schwachlicht/Schatten
1–2/week
Leicht
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtSchattige Standorte, kein direkter Sonnenschein; diffuses Licht reicht aus
💧
GießenFeuchtes Substrat halten, Austrocknung vermeiden
🌡️
TemperaturOptimal 15–20 °C; kälteverträglich bis 0 °C im Winter
🔍

Merkmale

  • Jungfrucht: Eiförmig, weißlich bis bräunlich, mit festem Mantel
  • Reifer Fruchtkörper: Fleischiger, stacheliger Stiel mit olivbraunem, stinkendem Sporenmantel
  • Wuchs: Wächst auf verrottendem Holz oder im humosen Laubstreu
🛠️

Pflege

Gießen

Feuchte des Substrats konstant halten, keine Staunässe erzeugen

Düngen

Keine Düngung nötig, da der Pilz auf verrottendem Material wächst. Ergänzung von verrottendem Holz bei Nährstoffmangel

Kompostauszug:Vollständig kompostiertes Laub oder Holzmehl beifügen, um Nährstoffe zu ergänzen
Schneiden
  • Überreife Fruchtkörper entfernen, um die Sporenverbreitung zu steuern
  • Verrottendes Holz ergänzen, falls das Substrat an Nährstoffen mangelt
  • Kein Schnitt des mykorrhizalen Netzes nötig, da es im Untergrund wächst
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: Keine toxischen Wirkungen bekannt

Menschen: Jungfrucht ist essbar, reifer Fruchtkörper ist wegen des Geruchs ungenießbar, aber nicht toxisch

📖

Verwendung & Kultur

Kultur: Bekannt für seinen starken, fauligen Geruch, der oft als unangenehm empfunden wird; spielt eine Rolle im Ökosystem als Abbaupilz

Verwendung: Jungfrucht als essbare Pilzart; reifer Fruchtkörper nicht genießbar