Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Rosettenförmig angeordnet, hellgrün bis gelblich-grün, fleischig, oberseits mit unzähligen klebrigen Drüsenhaaren besetzt; Ränder oft leicht nach oben gerollt.
- Blüten: Zygomorph (lippenblütig), violett bis blau, mit einem deutlichen Sporn an der Basis; einzeln an 5–15 cm langen, drüsenlosen Stielen.
- Wurzeln: Sehr flach und schwach ausgebildet, dienen primär der Verankerung im feuchten Substrat und kaum der Nährstoffaufnahme.
Pflege
Sehr feucht bis nass halten, Topf kann leicht im Wasser stehen (Anstaubewässerung).
Nicht düngen!. Karnivoren niemals düngen; sie decken ihren Nährstoffbedarf vollständig über den Insektenfang.
- Pflege: Abgestorbene, braune Blätter vorsichtig mit einer Pinzette entfernen, um Schimmelbildung zu vermeiden.
- Blüten: Verwelkte Blütenstiele tief an der Basis abschneiden.
- Ruhephase: Im Winter zieht sich die Pflanze in eine Winterknospe (Hibernakel) zurück; alte Blätter sterben ab und können entfernt werden.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA als ungiftig für Katzen eingestuft.
Menschen: Ungiftig für Menschen. Wurde historisch sogar in der Volksmedizin und Lebensmittelherstellung verwendet.
Verwendung & Kultur
Kultur: In Nordeuropa (insbesondere Schweden und Norwegen) wurden die Blätter traditionell verwendet, um Milch dickzulegen und die sogenannte "Tätmjölk" (eine Art Sauermilch) herzustellen.
Verwendung: Beliebte Zierpflanze für Moorbeete; im Haus oft als biologischer und effektiver Fänger von Trauermücken und Fruchtfliegen eingesetzt.
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