Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Gegenständig, lanzettlich bis elliptisch, glänzend dunkelgrün; Neuaustrieb oft kupferfarben bis rötlich.
- Blüten: Klein, weiß, mit zahlreichen flauschigen Staubblättern; kauliflor (erscheinen direkt am Stamm und an dicken Ästen).
- Früchte: Kugelig, dunkelrot bis schwarzviolett bei Reife, essbar, mit süßem, saftigem Fruchtfleisch und 1–4 Samen.
- Borke: Glatt, hellbraun bis gräulich, blättert in unregelmäßigen Platten ab (ähnlich wie bei Platanen).
Pflege
Reichlich und regelmäßig gießen, Erde nie austrocknen lassen
Regelmäßig mit leicht saurem Dünger versorgen. Während der Wachstumsphase regelmäßig Nährstoffe zuführen.
Kaffeesatz-Dünger:Getrockneten Kaffeesatz flach in die oberste Erdschicht einarbeiten. Dies liefert sanft Stickstoff und hilft, den für die Pflanze wichtigen leicht sauren pH-Wert im Boden zu erhalten. Schimmelbildung durch vorheriges Trocknen vermeiden.- Auslichtungsschnitt: Im späten Winter das Innere der Krone leicht auslichten, damit Licht an den Stamm gelangt (fördert die Stammblütigkeit).
- Totholz: Abgestorbene, kranke oder sich kreuzende Äste regelmäßig entfernen.
- Formschnitt: Nur leicht einkürzen, um die kompakte Form der Hybride zu erhalten; starke Rückschnitte vermeiden.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA und allgemeinen toxikologischen Daten ungiftig für Katzen.
Menschen: Früchte sind essbar, wohlschmeckend und völlig ungiftig.
Verwendung & Kultur
Kultur: In westlichen Sammlerkreisen und bei Liebhabern exotischer Früchte gilt die Jaboticaba als begehrte Rarität, da ihre stammblütige Wuchsform ein spektakuläres visuelles Erlebnis bietet.
Verwendung: Früchte zum Rohverzehr, für Gelees, Marmeladen, Säfte und Liköre; die Pflanze selbst ist eine hochdekorative Zier- und Kübelpflanze.
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