Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Wechselständig, kurz gestielt (unter 1 cm), buchtig gelappt mit asymmetrischem, geöhrtem Grund.
- Blüten: Einhäusig; männliche Kätzchen hängend und gelblich, weibliche Blüten unscheinbar rötlich.
- Früchte: Eicheln, 2–3 cm lang, sitzen zu mehreren an 1,5–4 cm langen Stielen.
- Borke: In der Jugend glatt und graugrün, später tief längsrissig und graubraun.
Pflege
Mäßig, bei anhaltender Trockenheit durchdringend
Kompost im Wurzelbereich verteilen. Im Freiland meist keine zusätzliche Düngung notwendig; etwas Kompost im Frühjahr fördert das Bodenleben.
Laubkompost:Herbstlaub sammeln, verrotten lassen und im Frühjahr als schützende und nährende Mulchschicht im Wurzelbereich auftragen.- Totholzentfernung: Abgestorbene oder kranke Äste im Spätwinter entfernen.
- Aufbauschnitt: In jungen Jahren Konkurrenztriebe entfernen, um einen durchgehenden Leittrieb zu fördern.
- Kronenpflege: Starke Rückschnitte vermeiden, da sie die natürliche, malerische Kronenform zerstören.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA giftig; Verzehr von Blättern oder Eicheln kann zu Magen-Darm-Reizungen führen, wird von Katzen aber selten gefressen.
Menschen: Rohe Eicheln und Blätter enthalten Gerbstoffe (Tannine), die in großen Mengen Magen-Darm-Beschwerden auslösen können.
Verwendung & Kultur
Kultur: In der keltischen und germanischen Mythologie galt die Eiche als heiliger Baum und war oft dem Donnergott (Thor/Donar) geweiht. Sie steht in der westlichen Kultur für Kraft, Ausdauer und Unsterblichkeit.
Verwendung: Liefert wertvolles, langlebiges Hartholz für den Möbel-, Schiffs- und Fassbau (Barrique-Fässer). Früher wurden die Eicheln zur Schweinemast in die Wälder getrieben.
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