Mitchells Schlauchpflanze (Sarracenia x mitchelliana)

Mitchells Schlauchpflanze

Sarracenia x mitchelliana

Eine faszinierende fleischfressende Hybride, die Insekten mit ihren eleganten, farbenprächtigen Schläuchen anlockt.

Sehr hoher Lichtbedarf; volle direkte Sonne ist für eine intensive Ausfärbung der Schläuche zwingend erforderlich.
7/week
Mittel
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtSehr hoher Lichtbedarf; volle direkte Sonne ist für eine intensive Ausfärbung der Schläuche zwingend erforderlich.
💧
GießenSubstrat muss dauerhaft nass sein (Anstauverfahren); ausschließlich kalkfreies Regen- oder Osmosewasser verwenden.
🌡️
TemperaturIm Sommer warm; benötigt zwingend eine kühle Winterruhe (0–10 °C), bedingt frosthart.
🔍

Merkmale

  • Blätter (Schläuche): Trichterförmig, aufrecht bis leicht gebogen; grün mit markanter roter bis violetter Aderung und weißen Flecken im oberen Bereich; breite Öffnung mit gewelltem Deckel.
  • Blüten: Einzeln an langen, blattlosen Stielen nickend; dunkelrot bis rosa gefärbt; charakteristischer schirmförmiger Griffel.
  • Wurzeln: Kriechendes Rhizom, aus dem die Schläuche rosettenartig entspringen.
🛠️

Pflege

Gießen

Im Anstauverfahren (Topf steht in 2-5 cm Wasser) dauerhaft nass halten.

Düngen

Nicht düngen!. Fleischfressende Pflanzen dürfen niemals über das Substrat gedüngt werden; sie versorgen sich über den Insektenfang selbst.

Insektenfütterung (Ersatz):Falls die Pflanze dauerhaft im Haus steht, kann gelegentlich ein kleines Insekt (z. B. Stubenfliege) oder ein winziges Krümelchen Fischfutter direkt in einen adulten Schlauch gegeben werden. Niemals Hausmittel in die Erde geben!
Schneiden
  • Abgestorbene, komplett braune Schläuche im späten Winter (Februar/März) vor dem Neuaustrieb bodennah abschneiden.
  • Grüne oder halbgrüne Pflanzenteile unbedingt stehen lassen, da sie noch Photosynthese betreiben.
  • Verblühte Blütenstände können aus optischen Gründen an der Basis entfernt werden.
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: Gemäß ASPCA ungiftig für Katzen.

Menschen: Keine Toxizität bekannt; Verzehr nicht empfohlen.

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Verwendung & Kultur

Kultur: In der westlichen Welt ein sehr beliebtes Sammlerobjekt unter Liebhabern karnivorer Pflanzen, oft in botanischen Gärten und privaten Moorbeeten kultiviert.

Verwendung: Zierpflanze für Moorbeete, Moorkübel und sonnige, kühle Wintergärten.