Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Fleischig, spatelig bis lanzettlich, in dichten, bodenständigen Rosetten angeordnet; oft mit rötlichen bis braunen Spitzen und bewimpertem Rand.
- Blüten: Sternförmig, meist rosa bis purpurrot, in trugdoldigen Blütenständen an einem beblätterten, aufrechten Stängel; die blühende Rosette stirbt nach der Samenreife ab (monokarp).
- Wuchsform: Polsterbildend durch zahlreiche, an kurzen Stolonen (Ausläufern) gebildete Tochterrosetten.
Pflege
Nur bei extrem langer Trockenheit im Hochsommer gelegentlich durchdringend gießen.
Einmalig zu Beginn der Wachstumsphase sehr schwach düngen.. Kaum Dünger erforderlich; wächst am besten auf mageren Böden.
Eierschalenpulver:Getrocknete, fein zerstoßene Eierschalen im Frühjahr leicht in das Substrat einarbeiten. Liefert wichtiges Calcium und lockert das mineralische Substrat auf, ohne zu viele Nährstoffe (Stickstoff) einzubringen.- Abgestorbene Rosetten (nach der Blüte) vorsichtig an der Basis abschneiden oder herausdrehen.
- Vertrocknete, unterste Blätter der Rosetten können aus optischen Gründen abgezogen werden.
- Zu dichte Polster im Frühjahr durch Entnahme von Tochterrosetten auslichten.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA als ungiftig (Non-Toxic) für Katzen eingestuft.
Menschen: Ungiftig. Der Saft der Blätter wird in der Volksmedizin ähnlich wie Aloe vera äußerlich angewendet.
Verwendung & Kultur
Kultur: Karl der Große ordnete im "Capitulare de villis" an, Hauswurz auf den Dächern zu pflanzen, da man glaubte, sie wehre Blitzeinschläge ab (Donnergott Thor/Donar geweiht).
Verwendung: Beliebte Zierpflanze für Steingärten und Gräber; der kühlende Blattsaft wird traditionell bei Insektenstichen oder leichten Verbrennungen genutzt.
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