Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Gegenständig, eiförmig bis elliptisch, 3–7 cm lang, an Langtrieben oft gelappt, oberseits dunkelgrün, unterseits bläulich-grün.
- Blüten: Unscheinbar, klein, glockenförmig, rosa bis weißlich, in dichten endständigen oder achselständigen Trauben.
- Früchte: Auffällige, reinweiße, schwammige Kugelbeeren (Steinfrüchte), ca. 1–1,5 cm dick, die bis weit in den Winter am Strauch haften bleiben.
- Borke: Graubraun, bei älteren Trieben oft längsrissig abblätternd; Zweige sehr fein und dicht verzweigt.
Pflege
Bei anhaltender Trockenheit durchdringend wässern.
Eine Gabe Kompost oder organisches Material.. Sehr genügsam, benötigt in der Regel keine regelmäßige Düngung.
Kaffeesatz-Dünger:Im zeitigen Frühjahr eine Handvoll getrockneten Kaffeesatz flach in den Wurzelbereich einarbeiten, um das Bodenleben zu aktivieren.- Auslichtungsschnitt: Alle 2–3 Jahre im späten Winter alte und quer wachsende Triebe bodennah entfernen.
- Formschnitt: Verträgt starken Rückschnitt sehr gut, ideal für geschnittene Hecken.
- Ausläuferkontrolle: Unerwünschte Wurzelausläufer regelmäßig abstechen, um unkontrollierte Ausbreitung zu verhindern.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA leicht giftig; kann bei Verzehr zu Magen-Darm-Reizungen führen.
Menschen: Die Beeren enthalten Saponine und Alkaloide; der Verzehr weniger Beeren ist meist unbedenklich, größere Mengen führen zu Reizungen.
Verwendung & Kultur
Kultur: In Europa und Nordamerika ein fester Bestandteil der Kindheitskultur, da die weißen Beeren beim Darauftreten mit einem hörbaren "Knall" platzen.
Verwendung: Beliebtes Pioniergehölz, Heckenpflanze, Hangbefestigung und wichtiges Vogelschutz- sowie Bienennährgehölz (späte Blütezeit).
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