Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Grundständig, doppelt bis dreifach gefiedert, stark silbrig-seidig behaart; erscheinen oft erst voll nach der Blüte;
- Blüten: Einzeln endständig, glockig bis schalenförmig, meist tiefviolett mit leuchtend gelben Staubblättern, außen zottig behaart;
- Früchte: Auffällige, fedrige Nüsschen (Achänen), die einen silbrigen Schopf bilden.
Pflege
Mäßig gießen, Erde zwischen den Wassergaben gut antrocknen lassen.
Leicht mit kalkhaltigem Naturdünger versorgen.. Sehr genügsam, Überdüngung schadet.
Eierschalen-Dünger:Zerkleinerte, getrocknete Eierschalen im Frühjahr leicht in den Boden einarbeiten, um den Kalkbedarf der Pflanze zu decken und den pH-Wert stabil zu halten.- Verwelkte Blütenstände können für die Selbstaussaat und den dekorativen Fruchtschmuck stehen gelassen werden.
- Abgestorbenes Laub erst im zeitigen Frühjahr vor dem Neuaustrieb vorsichtig entfernen.
- Wurzelbereich beim Schnitt nicht stören, da die Pflanze eine tiefe Pfahlwurzel bildet und Umpflanzen schlecht verträgt.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA giftig. Führt zu Erbrechen, Durchfall und oralen Schmerzen.
Menschen: Enthält Protoanemonin, das bei Hautkontakt Reizungen und bei Verzehr Magen-Darm-Beschwerden verursacht.
Verwendung & Kultur
Kultur: In der europäischen Volkskultur oft mit dem Osterfest assoziiert, da sie pünktlich im Frühjahr blüht. In England rankt sich die Legende, dass sie dort wächst, wo das Blut von Römern oder Dänen in alten Schlachten vergossen wurde.
Verwendung: Beliebte Zierpflanze für Steingärten und naturnahe Gärten; früher in der Volksmedizin genutzt (heute wegen Toxizität obsolet).
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