Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Sehr groß, bis zu 1 m lang, doppelt bis dreifach gefiedert; Teilblättchen eiförmig bis herzförmig, gesägter Rand.
- Blüten: Kleine, weißlich-grüne Blüten, die in großen, endständigen, doldigen Rispen angeordnet sind.
- Spross: Kräftig, krautig, aufrecht wachsend, markig und oft leicht rötlich überlaufen.
- Früchte: Kleine, kugelige, purpurschwarze Beeren, die sich im Herbst entwickeln.
Pflege
Reichlich und regelmäßig gießen, Boden nie ganz austrocknen lassen
Beim Austrieb im Frühjahr kräftig mit Kompost versorgen. Regelmäßig in der Wachstumsphase
Kaffeesatz-Dünger:Getrockneten Kaffeesatz leicht in die oberste Erdschicht einarbeiten, um das üppige Blattwachstum der großen Staude zu fördern.- Rückschnitt: Im Spätherbst oder zeitigen Frühjahr die abgestorbenen Stängel bodennah abschneiden.
- Auslichten: Zu dichte Bestände können im Frühjahr durch Teilung des Rhizoms verkleinert werden.
- Wurzelschnitt: Ausläufer bei Bedarf abstechen, um eine unkontrollierte Ausbreitung zu verhindern.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Leichte Magenreizung bei Verzehr großer Mengen roher Pflanzenteile möglich.
Menschen: Keine Toxizität bei normalem Kontakt; junge Triebe sind gekocht essbar.
Verwendung & Kultur
Kultur: In europäischen Schattengärten als strukturgebende, exotisch wirkende Solitärstaude sehr geschätzt.
Verwendung: Architektonische Zierstaude für Gehölzränder; junge Triebe werden traditionell als Frühlingsgemüse genutzt.
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