Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Spross: Gegliedert, hohl, gerillt, mit knotigen Verdickungen; unterteilt in sterile (grün, verzweigt) und fertile (braun, unverzweigt) Triebe.
- Blätter: Zu kleinen, zahnartigen Scheiden an den Knoten reduziert, kaum sichtbar.
- Sporenähren: Zapfenartig am Ende der fertilen Frühjahrstriebe.
- Rhizom: Tief reichend, stark verzweigt, schwarzbraun.
Pflege
Gleichmäßig feucht halten
Nicht erforderlich. Sehr genügsam, benötigt in der Regel keine zusätzliche Düngung.
Kaffeesatz-Dünger:Kaffeesatz leicht in die oberste Erdschicht einarbeiten, um das Bodenleben zu fördern. Keine frischen Reste verwenden, um Schimmel zu vermeiden.- Rückschnitt der sterilen Triebe im Herbst möglich.
- Zur Eindämmung der Ausbreitung im Garten Rhizomsperren verwenden oder tief ausgraben.
- Geerntete grüne Triebe können zur Herstellung von Pflanzenstärkungsmitteln (Schachtelhalmbrühe) genutzt werden.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Kann bei Verzehr größerer Mengen zu Magen-Darm-Reizungen führen.
Menschen: In großen Mengen roh leicht giftig durch das Enzym Thiaminase; als Tee oder Extrakt unbedenklich.
Verwendung & Kultur
Kultur: Wurde im Mittelalter und in der Antike als Heilkraut und aufgrund des hohen Kieselsäuregehalts zum Polieren von Zinn verwendet.
Verwendung: Heilpflanze (Kieselsäure), biologisches Pflanzenstärkungsmittel (Schachtelhalmbrühe gegen Pilzkrankheiten), traditionelles Scheuermittel.
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