Gewöhnlicher Bärenklau (Heracleum sphondylium)

Gewöhnlicher Bärenklau

Heracleum sphondylium

Die Blätter riechen nach Karotte, die Blüten locken Bienen – ein wilder Begleiter im Feld. Sommergrüne Krautpflanze; geläufig: Gewöhnlicher Bärenklau.

Volle Sonne
1–2/week
Leicht
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtSonnig bis halbschattig; verträgt auch schattige Standorte im Freiland
💧
GießenNatürliche Regenmenge reicht im Freiland; bei langanhaltender Trockenheit ergänzend gießen, Staunässe unbedingt vermeiden
🌡️
TemperaturFrosthart bis -20 °C; verträgt warme Sommer bis 35 °C
🔍

Merkmale

  • Blätter: Große, gefiederte Blätter mit karottenartigem Geruch
  • Blüten: Weiße Doldenblüten, locken Bestäuber
  • Stängel: Hohl, behaart, grün bis rötlich
🛠️

Pflege

Gießen

Natürliche Regenmenge reicht, nur bei extremer Trockenheit ergänzend gießen

Düngen

Ggf. einmal im Frühjahr mit schwach konzentriertem Kompostauszug düngen. Wild wachsende Exemplare benötigen keine Düngung; im Garten nur bei schwachem Wachstum ergänzend düngen

Kompostauszug:Vollständig kompostierten Gartenkompost mit Wasser 1:20 verdünnen und auf den Boden gießen, um Nährstoffe zu ergänzen
Schneiden
  • Alte, vergilbte Blätter regelmäßig entfernen, um Luftzirkulation zu sichern und Krankheiten vorzubeugen
  • Nach der Blüte die Dolden entfernen, um ungewollte Selbstaussaat zu reduzieren
  • Im Herbst die oberirdischen Teile bis auf ca. 10 cm über Boden abschneiden, um Platz für das neue Wachstum im Frühjahr zu schaffen
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: Keine relevante Toxizität für Katzen bei normaler Exposition

Menschen: Mild giftig bei Verzehr roher Teile; kann Hautreizungen bei sensiblen Personen verursachen

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Verwendung & Kultur

Kultur: Wurde in der traditionellen Volksmedizin zur Linderung von Verdauungsstörungen verwendet; heute vor allem als Wildpflanze geschätzt

Verwendung: Bienenweide für Wildbienen und Honigbienen; gekochte Blätter können als Wildgemüse verzehrt werden