Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Schmal, linealisch bis lanzettlich, graugrün, filzig behaart, gegenständig angeordnet;
- Blüten: Scheinquirle in ährigen Blütenständen, meist violett bis blau, stark duftend, zweilippig;
- Spross: Vierkantig, an der Basis stark verholzend, aufrecht wachsend.
Pflege
Mäßig gießen, Erde abtrocknen lassen
Sehr sparsam düngen. Lavendel ist ein Schwachzehrer und benötigt kaum zusätzliche Nährstoffe.
Eierschalen-Dünger:Getrocknete Eierschalen fein mörsern und im Frühjahr leicht in die oberste Erdschicht einarbeiten. Dies liefert den bevorzugten Kalk und lockert den Boden.- Frühjahrsschnitt: Nach dem letzten Frost um etwa ein Drittel bis zur Hälfte einkürzen, um kompakten Wuchs zu fördern.
- Sommerschnitt: Direkt nach der Blüte die verwelkten Blütenstände mit einem Teil des grünen Stängels abschneiden.
- Vorsicht: Niemals zu tief ins alte, blattlose Holz schneiden, da er dort schlecht wieder austreibt.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA leicht giftig. Enthält Linalool und Linalylacetat, was zu Magen-Darm-Beschwerden führen kann.
Menschen: In normalen Mengen ungiftig und oft kulinarisch genutzt; das reine ätherische Öl kann bei Verschlucken großer Mengen reizend wirken.
Verwendung & Kultur
Kultur: Symbolisiert in der westlichen Kultur Reinheit, Ruhe und Hingabe. Wurde traditionell in Klostergärten angebaut und zur Wäschepflege genutzt.
Verwendung: Gewinnung ätherischer Öle für Parfüms und Aromatherapie, kulinarisches Kraut (Kräuter der Provence), natürliche Mottenabwehr in Kleiderschränken.
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