Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Breit eiförmig, oft an der Spitze dreilappig, doppelt gesägter Rand; treiben meist erst nach oder während der Blüte aus.
- Blüten: Dicht gefüllt (besonders bei der verbreiteten Sorte 'Plena'), leuchtend rosa, ca. 3 cm im Durchmesser; erscheinen einzeln oder paarweise vor dem Laubaustrieb.
- Borke: Dunkelbraun, anfangs glatt, im Alter leicht rissig und dunkelgrau.
Pflege
Regelmäßig gießen, Erde nicht komplett austrocknen lassen, besonders während der Blüte.
Vor dem Austrieb mit reifem Kompost oder organischem Dünger versorgen.. Im Frühjahr organisch düngen.
Bananenschalen-Tee:Zerkleinerte Bananenschalen über Nacht in Wasser einweichen und als Gießwasser verwenden. Fördert die Blütenbildung und stärkt das Holz für den Winter.- Rückschnitt nach der Blüte: Triebe sofort nach der Blüte stark einkürzen (auf ca. 2-3 Augen), um der Monilia-Spitzendürre vorzubeugen und kräftiges neues Fruchtholz für das nächste Jahr zu fördern.
- Auslichten: Altes, krankes und nach innen wachsendes Holz regelmäßig an der Basis entfernen.
- Wildtriebe entfernen: Da Mandelbäumchen oft veredelt sind, müssen Wildtriebe, die unterhalb der Veredelungsstelle aus dem Boden schießen, konsequent abgerissen werden.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA stark giftig aufgrund von cyanogenen Glykosiden in Blättern, Stängeln und Samen.
Menschen: Samen und Blätter enthalten cyanogene Glykoside (Blausäureverbindungen), die beim Zerkauen giftig wirken.
Verwendung & Kultur
Kultur: In europäischen Gärten ist das Mandelbäumchen ein klassischer Frühlingsbote und wird oft als Symbol für das Erwachen der Natur und die Vergänglichkeit der Schönheit gepflanzt.
Verwendung: Beliebtes Ziergehölz für Vorgärten, als Solitärpflanze im Rasen oder für große Kübel auf Terrasse und Balkon.
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