Mittelmeer-Feuerdorn (Pyracantha coccinea)

Mittelmeer-Feuerdorn

Pyracantha coccinea

Ein robuster, immergrüner Strauch mit leuchtenden Beeren und dornigen Zweigen, der Vögeln im Winter Schutz und Nahrung bietet.

Sonnig bis halbschattig; volle Sonne fördert eine reiche Blüten- und Fruchtbildung.
1/week
Einfach
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Standort & Bedürfnisse

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LichtSonnig bis halbschattig; volle Sonne fördert eine reiche Blüten- und Fruchtbildung.
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GießenSubstrat mäßig feucht halten, etablierte Pflanzen sind sehr trockenheitstolerant; Staunässe zwingend vermeiden.
🌡️
TemperaturOptimal 15–25 °C; sehr frosthart, verträgt auch städtisches Mikroklima und Hitze gut.
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Merkmale

  • Blätter: Immergrün, wechselständig, lanzettlich bis schmal elliptisch, 2–4 cm lang, Rand fein gekerbt, oberseits glänzend dunkelgrün.
  • Blüten: Weiße, schirmrispige Blütenstände mit zahlreichen kleinen, fünfzähligen Blüten; stark duftend.
  • Früchte: Erbsengroße, leuchtend rote bis orangefarbene Apfelfrüchte, die in dichten Büscheln stehen und bis weit in den Winter am Strauch haften.
  • Spross: Dicht verzweigt, sparrig wachsend, Kurztriebe oft in kräftige, spitze Dornen umgewandelt.
🛠️

Pflege

Gießen

Mäßig gießen, Erde zwischen den Wassergaben antrocknen lassen

Düngen

Einmalig im zeitigen Frühjahr mit Kompost versorgen. Sehr genügsam, Überdüngung mindert die Blütenbildung.

Kaffeesatz-Dünger:Getrockneten Kaffeesatz im Frühjahr leicht in die oberste Erdschicht einarbeiten, um das Bodenleben zu aktivieren und leicht anzusäuern.
Schneiden
  • Formschnitt: Nach der Blüte im Frühsommer leicht in Form schneiden, ideal für dichte Hecken.
  • Fruchtholz schonen: Vorsicht beim Schnitt, da Blüten und Früchte am Vorjahresholz gebildet werden.
  • Schutzmaßnahmen: Beim Schneiden unbedingt dicke Lederhandschuhe tragen, um schmerzhafte Verletzungen durch die Dornen zu vermeiden.
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: Gemäß ASPCA als nicht toxisch eingestuft. Dornen können jedoch mechanische Verletzungen verursachen.

Menschen: Die Beeren sind schwach giftig, da die Samen geringe Mengen cyanogener Glykoside enthalten. Das Fruchtfleisch selbst ist ungiftig.

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Verwendung & Kultur

Kultur: In europäischen Gärten eine der beliebtesten Heckenpflanzen, oft als undurchdringlicher Sicht- und Einbruchschutz gepflanzt.

Verwendung: Hervorragendes Vogelschutz- und Nährgehölz, Bienenweide im Frühjahr, freiwachsende Hecke oder Spalierobst.