Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Immergrün, wechselständig, lanzettlich bis schmal elliptisch, 2–4 cm lang, Rand fein gekerbt, oberseits glänzend dunkelgrün.
- Blüten: Weiße, schirmrispige Blütenstände mit zahlreichen kleinen, fünfzähligen Blüten; stark duftend.
- Früchte: Erbsengroße, leuchtend rote bis orangefarbene Apfelfrüchte, die in dichten Büscheln stehen und bis weit in den Winter am Strauch haften.
- Spross: Dicht verzweigt, sparrig wachsend, Kurztriebe oft in kräftige, spitze Dornen umgewandelt.
Pflege
Mäßig gießen, Erde zwischen den Wassergaben antrocknen lassen
Einmalig im zeitigen Frühjahr mit Kompost versorgen. Sehr genügsam, Überdüngung mindert die Blütenbildung.
Kaffeesatz-Dünger:Getrockneten Kaffeesatz im Frühjahr leicht in die oberste Erdschicht einarbeiten, um das Bodenleben zu aktivieren und leicht anzusäuern.- Formschnitt: Nach der Blüte im Frühsommer leicht in Form schneiden, ideal für dichte Hecken.
- Fruchtholz schonen: Vorsicht beim Schnitt, da Blüten und Früchte am Vorjahresholz gebildet werden.
- Schutzmaßnahmen: Beim Schneiden unbedingt dicke Lederhandschuhe tragen, um schmerzhafte Verletzungen durch die Dornen zu vermeiden.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA als nicht toxisch eingestuft. Dornen können jedoch mechanische Verletzungen verursachen.
Menschen: Die Beeren sind schwach giftig, da die Samen geringe Mengen cyanogener Glykoside enthalten. Das Fruchtfleisch selbst ist ungiftig.
Verwendung & Kultur
Kultur: In europäischen Gärten eine der beliebtesten Heckenpflanzen, oft als undurchdringlicher Sicht- und Einbruchschutz gepflanzt.
Verwendung: Hervorragendes Vogelschutz- und Nährgehölz, Bienenweide im Frühjahr, freiwachsende Hecke oder Spalierobst.
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