Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Meist immergrün (Azaleen oft laubabwerfend), wechselständig, ganzrandig, oft ledrig, Unterseite teils behaart oder schuppig.
- Blüten: Auffällige, glockige bis trichterförmige Blüten in endständigen Doldentrauben; Farbenvielfalt von Weiß über Rosa, Rot bis Violett und Gelb.
- Spross: Holziger Strauch oder kleiner Baum, Rinde oft abblätternd oder schuppig.
Pflege
Regelmäßig und durchdringend gießen, Boden nie komplett austrocknen lassen.
Vor der Blüte (März/April) mit speziellem, saurem Dünger versorgen.. Spezialdünger für Moorbeetpflanzen verwenden.
Kaffeesatz-Dünger:Getrockneten Kaffeesatz flach in die oberste Erdschicht einarbeiten. Er wirkt leicht säuernd und fördert das Bodenleben, ideal für Moorbeetpflanzen.- Verwelkte Blütenstände vorsichtig ausbrechen, um Samenbildung zu verhindern und Neuaustrieb zu fördern.
- Ein Rückschnitt ist meist nicht nötig, kann aber bei Verkahlung im zeitigen Frühjahr (vor dem Austrieb) erfolgen.
- Totholz und kranke Äste regelmäßig entfernen.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA hochgiftig. Verzehr weniger Blätter kann zu starkem Erbrechen, Durchfall, Schwäche, Koma und Herzversagen führen.
Menschen: Alle Pflanzenteile, besonders Blätter und Nektar, enthalten Grayanotoxine. Verzehr führt zu Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Blutdruckabfall und Herzrhythmusstörungen.
Verwendung & Kultur
Kultur: In der viktorianischen Blumensprache steht der Rhododendron oft für Gefahr oder Warnung, was auf seine Giftigkeit zurückzuführen ist.
Verwendung: Beliebte Zierpflanze in Parks, Gärten und als Kübelpflanze; wichtiges Element in Moorbeeten.
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