Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Wechselständig, herz- bis pfeilförmig, ledrig, oft mit Stacheln am Blattrand und auf der Mittelrippe.
- Blüten: Klein, grünlich-weiß bis gelblich, in doldigen Blütenständen, stark duftend.
- Spross: Zickzackförmig gewachsen, kantig, stark bestachelt, klettert mit Ranken.
- Früchte: Erbsengroße, rote bis schwarze Beeren in dichten Trauben.
Pflege
Mäßig feucht halten, Staunässe zwingend vermeiden
Leichte Düngung zum Austrieb. Während der Wachstumsphase monatlich leicht düngen.
Bananenschalen-Tee:Getrocknete Bananenschalen zerkleinern und in Wasser ziehen lassen. Fördert die Wurzelbildung und Widerstandskraft. Keine frischen Schalen auflegen, um Schimmel zu vermeiden.- Formschnitt: Im späten Winter oder zeitigen Frühjahr zu lange Triebe einkürzen.
- Auslichten: Abgestorbene oder zu dicht stehende Zweige an der Basis entfernen.
- Schutz: Beim Schneiden unbedingt dicke Lederhandschuhe tragen, da die Stacheln sehr scharf sind.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA als ungiftig für Katzen eingestuft.
Menschen: Gilt als ungiftig; junge Triebe werden regional als Wildgemüse verzehrt.
Verwendung & Kultur
Kultur: In der griechischen Mythologie wurde die Nymphe Smilax wegen ihrer unerwiderten Liebe zu dem Jüngling Krokos in diese dornige Rankpflanze verwandelt.
Verwendung: Die Wurzeln verwandter Arten (z. B. Smilax regelii) werden zur Herstellung des Erfrischungsgetränks Sarsaparilla genutzt; junge Triebe von S. aspera dienen im Mittelmeerraum als wilder Spargel.
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