Rauhe Stechwinde (Smilax aspera)

Rauhe Stechwinde

Smilax aspera

Im Schatten klettert sie zäh – das grüne Atmen der Wand. Immergrüner, dorniger Kletterstrauch; weiterer Name: Sarsaparille.

Helles Streulicht bis direkte Sonne; sehr schattentolerant in natürlichen Habitaten.
1/week
Einfach
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Standort & Bedürfnisse

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LichtHelles Streulicht bis direkte Sonne; sehr schattentolerant in natürlichen Habitaten.
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GießenSubstrat antrocknen lassen, dann durchdringend gießen; sehr trockenheitstolerant.
🌡️
TemperaturOptimal 15–25 °C; bedingt frosthart, in Mitteleuropa Winterschutz erforderlich oder als Kübelpflanze frostfrei überwintern.
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Merkmale

  • Blätter: Wechselständig, herz- bis pfeilförmig, ledrig, oft mit Stacheln am Blattrand und auf der Mittelrippe.
  • Blüten: Klein, grünlich-weiß bis gelblich, in doldigen Blütenständen, stark duftend.
  • Spross: Zickzackförmig gewachsen, kantig, stark bestachelt, klettert mit Ranken.
  • Früchte: Erbsengroße, rote bis schwarze Beeren in dichten Trauben.
🛠️

Pflege

Gießen

Mäßig feucht halten, Staunässe zwingend vermeiden

Düngen

Leichte Düngung zum Austrieb. Während der Wachstumsphase monatlich leicht düngen.

Bananenschalen-Tee:Getrocknete Bananenschalen zerkleinern und in Wasser ziehen lassen. Fördert die Wurzelbildung und Widerstandskraft. Keine frischen Schalen auflegen, um Schimmel zu vermeiden.
Schneiden
  • Formschnitt: Im späten Winter oder zeitigen Frühjahr zu lange Triebe einkürzen.
  • Auslichten: Abgestorbene oder zu dicht stehende Zweige an der Basis entfernen.
  • Schutz: Beim Schneiden unbedingt dicke Lederhandschuhe tragen, da die Stacheln sehr scharf sind.
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: Gemäß ASPCA als ungiftig für Katzen eingestuft.

Menschen: Gilt als ungiftig; junge Triebe werden regional als Wildgemüse verzehrt.

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Verwendung & Kultur

Kultur: In der griechischen Mythologie wurde die Nymphe Smilax wegen ihrer unerwiderten Liebe zu dem Jüngling Krokos in diese dornige Rankpflanze verwandelt.

Verwendung: Die Wurzeln verwandter Arten (z. B. Smilax regelii) werden zur Herstellung des Erfrischungsgetränks Sarsaparilla genutzt; junge Triebe von S. aspera dienen im Mittelmeerraum als wilder Spargel.