Große Klette (Arctium lappa)

Große Klette

Arctium lappa

Zweijährige krautige Pflanze, berühmt als Vorbild für den Klettverschluss und geschätzt für ihre essbare Wurzel.

Sonnig bis halbschattig; bevorzugt helle Standorte.
1/week
Anfänger
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtSonnig bis halbschattig; bevorzugt helle Standorte.
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GießenBoden mäßig feucht halten, tiefgründige Bewässerung für die Pfahlwurzel.
🌡️
TemperaturSehr winterhart; gedeiht optimal im gemäßigten Klima.
🔍

Merkmale

  • Blätter: Sehr groß, herzförmig bis eiförmig, unterseits weißfilzig behaart;
  • Blüten: Purpurrote Röhrenblüten in kugeligen Körbchen;
  • Fruchtstand: Hüllblätter mit hakenförmigen Spitzen, die als Kletten anhaften;
  • Wurzel: Kräftige, fleischige und tief reichende Pfahlwurzel.
🛠️

Pflege

Gießen

Regelmäßig gießen, Erde leicht feucht halten

Düngen

Kompost vor der Aussaat einarbeiten. Anspruchslos, leichter Kompost reicht aus.

Brennnesseljauche:Verdünnte Brennnesseljauche (1:10) im Frühjahr gießen, um das Blattwachstum der jungen Pflanze zu unterstützen.
Schneiden
  • Verblühte Blütenstände entfernen, um unkontrollierte Selbstaussaat zu verhindern;
  • Im späten Herbst oder nach dem Absterben bodennah abschneiden;
  • Für die Wurzelernte im ersten Herbst oder zweiten Frühjahr ausgraben.
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: Gemäß ASPCA ungiftig; Kletten können sich jedoch im Fell verfangen und mechanische Reizungen verursachen.

Menschen: Ungiftig; die Wurzel ist essbar und wird als Gemüse oder Heilkraut genutzt.

📖

Verwendung & Kultur

Kultur: Die Klette inspirierte den Schweizer Ingenieur George de Mestral 1941 zur Erfindung des Klettverschlusses, nachdem er die Kletten aus dem Fell seines Hundes entfernte.

Verwendung: Die Wurzel wird in der traditionellen europäischen Kräuterkunde genutzt; junge Blätter und Stängel sind essbar.