Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Nadelförmig, in dreizähligen Wirteln, stechend spitz, oberseits mit hellem Wachsstreifen.
- Blüten: Zweihäusig; unscheinbare gelbliche (männlich) oder grünliche (weiblich) Zapfenblüten.
- Früchte: Beerenzapfen, im ersten Jahr grün, im zweiten bis dritten Jahr blauschwarz bereift.
- Borke: Graubraun, löst sich in feinen Längsstreifen ab.
Pflege
Mäßig gießen, Erde zwischen den Wassergaben trocknen lassen
Einmalig im zeitigen Frühjahr. Sehr genügsam, kaum Düngung notwendig.
Eierschalen-Dünger:Zerkleinerte, getrocknete Eierschalen in die oberste Erdschicht einarbeiten, um den Boden leicht alkalisch zu halten und Calcium zu liefern.- Verträgt leichten Formschnitt im späten Frühjahr.
- Nicht tief ins alte, kahle Holz schneiden, da er dort kaum wieder austreibt.
- Abgestorbene oder kranke Äste (Totholz) regelmäßig an der Basis entfernen.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Ätherische Öle können in größeren Mengen Magen-Darm-Reizungen verursachen.
Menschen: Beeren in kleinen Mengen als Gewürz nutzbar, Übermaß reizt die Nieren.
Verwendung & Kultur
Kultur: In europäischen Sagen oft als Schutzbaum vor bösen Geistern verehrt; seine Zweige wurden traditionell zur rituellen Räucherung genutzt.
Verwendung: Die getrockneten Beerenzapfen dienen als Gewürz für Fleischgerichte, Sauerkraut und zur Aromatisierung von Gin.
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