Pimenta da Neyde (Capsicum chinense x Capsicum annuum 'Pimenta da Neyde')

Pimenta da Neyde

Capsicum chinense x Capsicum annuum 'Pimenta da Neyde'

Ein faszinierender, natürlicher Chili-Hybrid mit tiefviolettem Laub und Früchten, die auch bei Vollreife ihre schwarzviolette Farbe behalten.

Volle Sonne; je mehr Licht, desto intensiver die dunkle Färbung der Blätter und Früchte.
2/week
Mittel
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtVolle Sonne; je mehr Licht, desto intensiver die dunkle Färbung der Blätter und Früchte.
💧
GießenSubstrat gleichmäßig feucht halten, Staunässe zwingend vermeiden; oberflächlich antrocknen lassen, dann gießen.
🌡️
TemperaturOptimal 22–28 °C; extrem frostempfindlich, im Winter hell und bei über 15 °C überwintern.
🔍

Merkmale

  • Blätter: Lanzettlich bis eiförmig, auffällig dunkelviolett bis fast schwarz gefärbt, besonders bei starker Sonneneinstrahlung.
  • Blüten: Klein, sternförmig, weiß mit violetten Rändern oder komplett hellviolett, typisch für viele Capsicum-Arten.
  • Früchte: Länglich, ca. 5–7 cm lang, reifen nicht farblich um, sondern bleiben dauerhaft dunkelviolett bis schwarz; extrem scharf (Habanero-Niveau).
  • Spross: Dunkel gefärbt, verholzt an der Basis bei älteren Pflanzen leicht.
🛠️

Pflege

Gießen

Regelmäßig und durchdringend gießen

Düngen

Stickstoffbetont für Blattwachstum. Während der Fruchtbildung regelmäßig Nährstoffe zuführen.

Bananenschalen-Tee:Getrocknete Bananenschalen zerkleinern und in Wasser ziehen lassen. Fördert die Fruchtbildung und stärkt die Zellwände. Alternativ Eierschalenpulver für Calcium (beugt Blütenendfäule vor).
Schneiden
  • Königsblüte: Die erste Blüte in der ersten Verzweigung ausbrechen, um das vegetative Wachstum anzuregen.
  • Auslichten: Verwelkte Blätter und kranke Triebe regelmäßig entfernen, um die Durchlüftung zu verbessern.
  • Überwinterungsschnitt: Vor der Überwinterung im Haus stark zurückschneiden, um Platz zu sparen und Schädlingsbefall vorzubeugen.
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: Gemäß ASPCA giftig. Capsaicin reizt die Schleimhäute und den Magen-Darm-Trakt.

Menschen: Früchte sind essbar, aber extrem scharf. Haut- und Augenkontakt mit dem Pflanzensaft oder den Samen kann starke Reizungen verursachen.

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Verwendung & Kultur

Kultur: Chilis haben in der westlichen Welt, insbesondere in Süd- und Mittelamerika, eine lange Tradition als Gewürz- und Heilpflanze und sind fester Bestandteil der dortigen Esskultur.

Verwendung: Beliebte Zier- und Nutzpflanze; die extrem scharfen Früchte werden für Saucen und scharfe Gerichte verwendet.