Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Lanzettlich bis eiförmig, auffällig dunkelviolett bis fast schwarz gefärbt, besonders bei starker Sonneneinstrahlung.
- Blüten: Klein, sternförmig, weiß mit violetten Rändern oder komplett hellviolett, typisch für viele Capsicum-Arten.
- Früchte: Länglich, ca. 5–7 cm lang, reifen nicht farblich um, sondern bleiben dauerhaft dunkelviolett bis schwarz; extrem scharf (Habanero-Niveau).
- Spross: Dunkel gefärbt, verholzt an der Basis bei älteren Pflanzen leicht.
Pflege
Regelmäßig und durchdringend gießen
Stickstoffbetont für Blattwachstum. Während der Fruchtbildung regelmäßig Nährstoffe zuführen.
Bananenschalen-Tee:Getrocknete Bananenschalen zerkleinern und in Wasser ziehen lassen. Fördert die Fruchtbildung und stärkt die Zellwände. Alternativ Eierschalenpulver für Calcium (beugt Blütenendfäule vor).- Königsblüte: Die erste Blüte in der ersten Verzweigung ausbrechen, um das vegetative Wachstum anzuregen.
- Auslichten: Verwelkte Blätter und kranke Triebe regelmäßig entfernen, um die Durchlüftung zu verbessern.
- Überwinterungsschnitt: Vor der Überwinterung im Haus stark zurückschneiden, um Platz zu sparen und Schädlingsbefall vorzubeugen.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA giftig. Capsaicin reizt die Schleimhäute und den Magen-Darm-Trakt.
Menschen: Früchte sind essbar, aber extrem scharf. Haut- und Augenkontakt mit dem Pflanzensaft oder den Samen kann starke Reizungen verursachen.
Verwendung & Kultur
Kultur: Chilis haben in der westlichen Welt, insbesondere in Süd- und Mittelamerika, eine lange Tradition als Gewürz- und Heilpflanze und sind fester Bestandteil der dortigen Esskultur.
Verwendung: Beliebte Zier- und Nutzpflanze; die extrem scharfen Früchte werden für Saucen und scharfe Gerichte verwendet.
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