Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Wechselständig, einfach, meist eiförmig bis elliptisch, gesägter oder gekerbter Rand, oft unterseits behaart.
- Blüten: In doldenartigen Schirmrispen; 5 Petalen, weiß bis rosa oder rötlich; zahlreiche Staubblätter.
- Früchte: Scheinfrüchte (Apfelfrucht), fleischig, mit knorpeligem Kerngehäuse, in Form, Farbe und Größe stark variierend.
- Borke: Graubraun, im Alter oft schuppig oder rissig abblätternd.
Pflege
Regelmäßig und durchdringend gießen, besonders bei Trockenheit.
Im zeitigen Frühjahr vor dem Austrieb organisch düngen.. Im Frühjahr und Frühsommer mäßig düngen.
Kompost- und Kaffeesatz-Dünger:Reifen Kompost mit etwas getrocknetem Kaffeesatz mischen und im Frühjahr flach in den Wurzelbereich einarbeiten. Fördert das Bodenleben und liefert sanft Nährstoffe.- Winterschnitt: An frostfreien Tagen im späten Winter auslichten (Wasserschosse, nach innen wachsende und sich kreuzende Äste entfernen).
- Sommerschnitt: Bei Bedarf im August zur Beruhigung des Wachstums und zur besseren Belichtung der Früchte.
- Fruchtholz: Auf Fruchtholz (Kurztriebe) achten und dieses beim Schnitt schonen.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Fruchtfleisch ist ungiftig. Samen, Blätter und Stängel enthalten cyanogene Glykoside, die beim Zerkauen giftig sind (gemäß ASPCA).
Menschen: Die Früchte (Fruchtfleisch) sind essbar und gesund. Die Samen enthalten jedoch Amygdalin, das beim Zerkauen Blausäure freisetzt. Der Verzehr großer Mengen zerkauter Samen kann toxisch wirken.
Verwendung & Kultur
Kultur: Der Apfel ist tief in der westlichen Mythologie und Religion verwurzelt, oft assoziiert mit dem Baum der Erkenntnis, Versuchung (Adam und Eva) sowie Unsterblichkeit (Avalon).
Verwendung: Wirtschaftlich bedeutendste Obstart der gemäßigten Breiten (Frischverzehr, Saft, Wein, Backwaren); Zieräpfel werden wegen ihrer Blüten und kleinen Früchte in Gärten gepflanzt.
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