Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Schmal, grasartig, grundständig, mit einem weißen Mittelstreifen; erscheinen oft zusammen mit oder kurz nach den Blüten.
- Blüten: Hellviolett bis purpurfarben, trichterförmig, mit sechs Perigonblättern; auffällig sind die drei langen, leuchtend roten Narbenäste (Stigmata croci).
- Knolle: Kugelig, von netzartigen Fasern umhüllt, dient als Überdauerungsorgan.
Pflege
Im Sommer komplett trocken halten (Ruhephase).
Nach dem Austrieb leicht düngen, um die Knolle für das nächste Jahr zu stärken.. Sehr sparsam düngen, vorzugsweise organisch im zeitigen Frühjahr.
Bananenschalen-Dünger:Getrocknete Bananenschalen zerkleinern und im Frühjahr leicht in die Erde einarbeiten; das Kalium fördert die Knollenbildung und Winterhärte.- Blätter nach der Blüte im Frühjahr vollständig einziehen und vergilben lassen, nicht vorzeitig abschneiden.
- Verwelkte Blütenstände entfernen, um Fäulnis zu vermeiden.
- Die roten Narben (Safran) am frühen Morgen des Aufblühens vorsichtig mit einer Pinzette zupfen.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA leicht giftig; der Verzehr von Pflanzenteilen (insbesondere der Knolle) kann zu Magen-Darm-Beschwerden führen.
Menschen: In haushaltsüblichen Mengen als Gewürz völlig unbedenklich. In sehr hohen Dosen (ab 5 Gramm) giftig und potenziell gefährlich.
Verwendung & Kultur
Kultur: In der Antike als Färbemittel, Parfüm und Gewürz hoch geschätzt; Symbol für Reichtum und Luxus im Mittelmeerraum.
Verwendung: Die getrockneten roten Narben (Stigmata croci) werden als exklusives Gewürz und Färbemittel (z. B. für Paella, Risotto) verwendet.
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